Richterich: Langer Atem belohnt: Richterich feiert neues Jugendzentrum

Richterich: Langer Atem belohnt: Richterich feiert neues Jugendzentrum

Die lange Zeit des Wartens ist vorbei. Seit Anfang Mai gibt es für Kinder und Jugendliche im Aachener Nordwesten eine feste Anlaufstelle. Das Jugendzentrum KOT Richterich wurde jetzt auch offiziell eingweiht. Das Gebäude hat die Stadt Aachen neu bauen lassen, Träger ist der Verein „Jugend in Aachen Nord-West”.

Elke Münich, Leiterin des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen, ließ bei der Einweihung die lange Planungsphase rekapitulieren. Bereits seit dem Jahr 2000 liefen Überlegungen, in Richterich ein Jugendzentrum zu errichten. Erst 2009 fiel die Entscheidung auf den Verein als Träger der Einrichtung. Im Februar 2010 begannen dann die Bauarbeiten. Münich lobte alle Beteiligten - speziell die Kinder und Jugendlichen - für ihren langen Atem. Auch die politischen Vertreter des Stadtbezirkes hätten Durchhaltevermögen bewiesen. „Die Bezirksvertretung hat sich nicht beirren lassen,” betonte Münich.

Auch Reinhard Beutler, zweiter Vorsitzender des Vereins „Jugend in Aachen Nord-West”, erinnerte an den „langen Weg”, den man beschreiten musste. Roger Hintzen, der die Leitung der KOT übernommen hat, begrüßt nun regelmäßig 30 bis 40 Kinder und 15 Jugendliche in der Einrichtung. „Unser Ziel ist es, offene Freizeitangebote zu machen”, so Hintzen. Die KOT soll junge Leute aus dem gesamten Sozialraum Richterich, Laurensberg, Horbach, Orsbach und Vertschau anlocken. Der Neubau befindet sich in direkter Nähe zu den örtlichen Vereinen, der Grundschule und der Freiwilligen Feuerwehr. Anlass zur Freude über das neue Gebäude haben nicht nur die Kinder und Jugendlichen. Der Bau wurde als Niedrigenergiehaus konzipiert und ist das erste Gebäude, das nach dem „Aachener Standard 2010 Energie” gebaut wurde. Die Architektur hat dem Jugendtreff auch seinen Namen eingebracht: „Cube” (Würfel) hat sich in einem Wettbewerb durchgesetzt.

Mehr von Aachener Zeitung