Aachen: Kurhaus-Asse schlagen wieder im Kurpark auf

Aachen: Kurhaus-Asse schlagen wieder im Kurpark auf

Endlich, das findet nicht nur Karl-Dieter Fister, schlägt in Aachen wieder die große Stunde des Tennissports. Am Sonntag um 13 Uhr schlägt der TK Kurhaus in der Tennis-Bundesliga gegen den SV Wacker Burghausen auf. Und Karl-Dieter Fister, der Verantwortliche im Kurhaus Vorstand für die Bundesliga, bringt es vor dem ersten Heimspiel auf den Punkt: „Wir freuen uns alle auf die Matches.“

Es ist das erste von vier Heimspielen, die der TK Kurhaus in dieser Saison im Kurpark austragen wird. Dann steigen jeweils auf zwei Plätzen vier Einzel- und zwei Doppel-Partien. Die weiteren Heimauftritte folgen jeweils sonntags am 21. Juli, 11 Uhr, gegen den Bremerhavener TV, am 28. Juli, 11 Uhr, gegen Blau-Weiß Neuss und am 11. August, 11 Uhr, gegen den Rochusclub Düsseldorf. Weltklassesport ist ebenso garantiert wie beste Versorgung der Tennisfans. Der Grill wird rechtzeitig montiert.

Platzwart Rudolf Meyer sorgt mit Fleiß und Ordnung für ein unkrautfreie Anlage und exakte Netzhöhen. Foto: Michael Jaspers

Dass es am Sonntag heiß hergeht verantwortet nicht nur der Grillmeister. Das Sönnchen hat sich angesagt und der SV Wacker Burghausen schlägt in dieser Saison mit ein paar Assen auf. Der Argentinier Carlos Berlocq ist auf Sandplätzen immer eine Gefahr, der Spanier Guillermo Garcia-Lopez hat im letzten Jahr noch für die Aachener aufgeschlagen.

Er weiß, was ihn erwartet: Exzellente Stimmung, ein begeisterungsfähiges wie faires Publikum und einen gastgebenden Verein, um den Vorsitzenden Markus Winkler, der jede Minute Bundesliga genießt. Jeder bringt sich ein, und jeder fiebert den Spielen entgegen — nicht zuletzt die Jungen und Mädchen, die Sportwartin Carol Winkler als Ballkinder einsetzen wird.

Keine Aachener Sportmannschaft war in den letzten Jahren erfolgreicher. Schließlich feierte das „Lambertz-Team“, wie die Bundesliga-Mannschaft des TK Kurhaus offiziell heißt, im letzten Jahr die vierte Deutsche Meisterschaft. Und das in einem denkbar spannenden letzten Heimspiel gegen den großen Konkurrenten Blau-Weiß Halle. „Es war das Beste und Spannendste, was ich in den letzten zehn Jahren gesehen habe“, erklärt Teammanager Alexander Legsding.

2000 Zuschauer verfolgten das Spektakel, mehr fasst die schmucke Anlage im Kurhaus nicht. Und auch am Sonntag empfiehlt sich, rechtzeitig vor Ort zu sein. Die ersten Aufschläge werden ab 11 Uhr im Feld landen. Volltreffer sind dann wieder garantiert.

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