Aachen: Kunterbuntes Klangfest im Grünen begeistert

Aachen: Kunterbuntes Klangfest im Grünen begeistert

Ein Nachmittag mit reichlich Live-Musik, buntem Kinderprogramm und viel Gefühl — das war „Park Frequenzen I“. Als unüberhörbarer Startschuss für ein buntes Kulturprogramm, das diesen Sommer in der Nadelfabrik und im Kennedypark stattfindet, traten regionale Bands und Künstler auf der Bühne nahe dem Elsassplatz auf.

Speziell für die Jüngsten war das Programm des Kölner Schauspielers Enno Kalisch gedacht, der zum improvisierten Verzäll einlud. Die Musiker von TUF unterhielten mit entspannten Reggae-Beats und launigem Ska. Die Band rockt seit über zehn Jahren die lokale Szene. Bekannte Hits im Akustik-Stil animierten Kleine und Große zum Mitsingen und Tanzen. Sängerin Farah Rieli sorgte für eine verträumte Atmosphäre fast wie in Hippie-Tagen. Mit ihrem Bassisten Achim Jenik gab sie allerdings Stücke von ihrem brandaktuellen Album „My Weapon“ zum Besten. Auch Liedermacherin Lizusha Kostyuk begeisterte mit ihren teils sehr witzig-satirischen Songs.

Witzig und manchmal frech: Sängerin Lizusha Kostyuk verwöhnte die Gemüter mit ihren Geschichten und ihrer Gitarre. Foto: Andreas Steindl

Am Abend ging es dann noch einmal richtig rund: Mit harten Rockbeats und Rap-Texten bewegten „La Confianza“ die Zuschauer. Motivierend, ehrlich, zornig und zuversichtlich: Die jungen Rapper sagen mit ihrer Musik das aus, was vielen jungen Menschen auf der Seele brennt.

Hand in Hand kommt erst richtig Schwung auf: Auch die kleinen Park-Fans ließen sich nicht lange zum Tanz bitten. Foto: Andreas Steindl

Der Sänger und Songwriter Michael Witte und seine Band verzückten mit ihren charaktervollen und einzigartigen Stücken. Den Abschluss machte die Funk- und Soul-Formation „Tommy Schneller Band“. Rasante Jazzstücke oder ruhiger Blues mit feinsten Instrumentalisten — die Atmosphäre passte perfekt zum leicht diesigen, aber warmen Abend. Einmal mehr gab es für Jugendliche zudem die Möglichkeit, im Chill-Out-Bus zu entspannen, zu quatschen und zu spielen. Fazit: Trotz etwas Nieselregens brachte „Park Frequenzen I“ viel sommerliches „Feeling“ rüber. Fortsetzung garantiert.

Mitmachen erlaubt und erwünscht: Schauspieler Enno Kalisch brach das Eis mit seinen lustigen Geschichten für den Nachwuchs ruckzuck. Foto: Andreas Steindl
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