Aachen: Kunstprojekt PhotoArt 2017: Das Klinikum mal ganz anders

Aachen: Kunstprojekt PhotoArt 2017: Das Klinikum mal ganz anders

„Bei manchen Motiven haben sogar wir uns im ersten Moment gefragt, wo genau die im Haus entstanden sind“, sagt Dr. Matthias Brandstädter, Leiter der Unternehmenskommunikation der Uniklinik. Neun Künstler aus Aachen, Düsseldorf, Köln und Neuss haben sich im Rahmen des Kunstprojektes PhotoArt 2017 daran versucht, die Uniklinik aus neuen Perspektiven zu zeigen.

Dafür haben sie sich mit der baulichen Form und dem Inhalt der Universitätsmedizin auseinandergesetzt. Ein Großteil der rund 35 Bilder ist noch bis zum 27. Oktober in der Sparkasse am Elisenbrunnen ausgestellt.

Während es sich bei den in der Sparkasse ausgestellten Exponaten „nur“ um normale Fotoposter handelt, sollen die gleichen Motive im November im Klinikum als hochwertig auf Alu-Dibond und Acrylglas produzierte Bilder zum Kauf angeboten werden. „Wertig präsentiert erhalten Interessenten so die Möglichkeit, echte Unikate zu erwerben“, erklärt Brandstädter. Die Vernissage findet am Donnerstag, 23. November, in der Uniklinik statt.

Die Hälfte der Erlöse soll dabei der „Stiftung Universitätsmedizin Aachen“ zu Gute kommen, die unter anderem das Schrittmacher-Projekt „Micro Schlucksonde“ unterstützt. Es hilft Neugeborenen, die mit einem Herzfehler auf die Welt kommen — in Deutschland rund jedes 100. Kind.

„Der Stiftung geht es darum, die medizinische Forschung zu fördern und der Uniklinik zu helfen, wenn es mal schwierig wird“, erklärt Ralf Wagemann, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse, der die Kunstwerke zwei Wochen lang in seinem Haus ausstellt.

(grz)
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