Aachen: Kultur in all ihren Facetten auf der Burg Frankenberg

Aachen : Kultur in all ihren Facetten auf der Burg Frankenberg

Das Frankenberger Viertel als Kulturhochburg? Warum nicht! Möglich macht’s das aktuelle Kulturprogramm auf der Burg Frankenberg. Es verspricht erneut eine bunte Mischung aus Musik, Philosophie, Literatur, Vorträgen, Theater, Kabarett und Kunst.

Und auch wenn das erste Halbjahr schon gestartet ist, so bieten sich noch bis in den Mai hinein viele Möglichkeiten, eine oder gleich mehrere der rund 20 hochkarätigen Veranstaltungen zu besuchen. „Unser Programm ist so vielseitig wie das Viertel selbst“, erklärt Inge Klusemann, die als Beisitzerin des Vereins „Frankenbuerger“ das Kulturprogramm verantwortet. Die Idee dahinter: Kunst und Kultur aus der Nähe genießen. Und das geht in den kleinen Räumen der Burg mit ihrem Kammerspiel-Charakter ganz hervorragend.

Gleich in dieser Woche kommen Krimifans zum Zuge. Denn am 22. Februar liest die Burtscheider Autorin Renata Thiele aus ihrem neuen Roman „Das Vermächtnis. Alte Liebe — frische Spur“. Sie hat bereits angekündigt, die Burgkulisse zu nutzen, um ihre Lesung gekonnt in Szene zu setzen. Auch wer ein Faible für gute Musik hat, wird fündig. Neben regelmäßigen Jazzkonzerten wird es zum Beispiel mit dem Duo Catanegra unter dem Titel „Don Quijote“ ein klassisches Konzert inklusive spanischer Weinprobe geben.

In der Rubrik „Livemusik“ ist das Konzert „Frauenpower“ ein Novum, bei dem die Sängerinnen Dietlind Klein, Andrea Porten und Scapsis von Rap über Singer-Songwriting bis hin zum Blues ganz verschiedene Musikstile zusammenbringen. Mit „Satire, Jazz & alles zusammen“ wurde auch die Sparte „Kabarett“ mit in das Programm aufgenommen. Dieses wird von Wendelin Haverkamp gemeinsam mit dem Saxophonisten Wolfgang Engstfeld und dem Pianisten Hendrik Soll am 29. April erstmalig in Aachen präsentiert.

Den Organisatoren ist es aber ebenso wichtig, bei verschiedenen Diskussionsveranstaltungen aktuelle Themen in den Fokus zu rücken. In diesem Halbjahr sind dies „E-Mobilität. Städte berichten Städten über ihre Erfahrungen“ und „Von Vegla zu Viktoria. Moderne Wohnbauplanung im Frankenberger Viertel“. Neu ist zudem die Reihe „Impulsvortrag“, die mit dem Thema „Burnout“ am 10. April startet. Der Programmzyklus schließt mit der Ausstellung „Handwerk — Kunst — Design“ vom 11. bis 13. Mai, bei der rund 30 Künstler hochwertige Dinge zum Kauf anbieten.

Natürlich wurden auch die kleinen Kulturinteressierten nicht vergessen. So konnte für dieses Jahr das Figurentheater Rosenfisch gewonnen werden, das pro Halbjahr zwei verschiedene Vorstellungen geben wird. Los geht es am 4. März mit der phantasievollen Produktion „Wunschkind“.