Im Motorraum gefangen: Komplizierte Rettungsaktion für eingeklemmten Kater

Im Motorraum gefangen: Komplizierte Rettungsaktion für eingeklemmten Kater

Lautes Miauen und Fiepen hatte die Anwohner der Paulusstraße in Aachen am Donnerstagabend aufhorchen lassen. Unter der Motorhaube eines Autos fanden die Bewohner einen Kater, eingeklemmt zwischen Kabeln, Leitungen und Aggregaten. Mitarbeiter des Tierheims und die Polizei rückten an, um das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Wie die Aachener Polizei berichtet, wurde zunächst ein Mitarbeiterin des Tierheims zur Unglücksstelle gerufen. Doch auch sie konnte das Tier nicht befreien, nachdem der Halter des Wagens die Motorhaube geöffnet hatte.

Schließlich verstärkten zwei Beamte der Aachener Polizei zur Rettungsmannschaft. Glücklicherweise entpuppte sich einer der beiden Polizisten als Hobbyschrauber. Mit Genehmigung und Werkzeug des Autohalters gelang es dem Beamten letztlich, das eingeferchte Tier zu befreien, das während der gesamten Rettungsaktion erstaunlich ruhig geblieben war.

Kurz bevor die Mitarbeiterin des Tierheims das Tier in ihre Obhut nehmen wollte, erschien auch der Besitzer des Katers. Er entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und dankte für den Einsatz aller Helfer. Rene, so der Name des Unruhestifters, habe dies schon öfters gemacht und sich bisher stets selber befreien können. Er versuche, dies dem Tier auszutreiben, bekräftigte der Katzenbesitzer.

Der Halter der Katze und der Halter des Autos tauschten ihre Personalien aus, für den Fall, dass Rene in Mardermanier doch irgendwo reingebissen hatte. Fürs Erste waren Kater und Besitzer aber mit dem Schrecken davongekommen.

(red/pol)
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