Aachen: Kompakter Begleiter für Besucher

Aachen: Kompakter Begleiter für Besucher

Die Idee ist nicht neu: Bereits im 17. Jahrhundert habe es erste schriftliche Orientierungshilfen für Pilger und Besucher des Aachener Doms gegeben, berichtet Dr. Georg Minkenberg.

Gemeinsam mit Dompropst Helmut Poqué stellte der Leiter der Domschatzkammer nun den neuen handlichen Dom-Führer vor, der jetzt in einer aktualisierten Version inklusive ausklappbarem Grundriss in drei Sprachen vorliegt. In Deutsch, Englisch und Französisch ist der kompakte wie informative Begleiter für Besucher des Weltkulturerbe-Denkmals erhältlich. „Ich hätte das gute Stück gerne auch auf Niederländisch gesehen, so wie es ihn früher schon einmal gab”, sagt Minkenberg, der auch an der letzten Auflage von 1995 beteiligt war. „Aber vielleicht kommt das ja noch”.

Inhalt der 52 Seiten: Die wechselvolle Geschichte des Bauwerkes, ein Außenrundgang über Münsterplatz und Katschhof sowie ausführliche Informationen über das ehrwürdige Innere, von der Vorhalle bis zum Thron Karls des Großen. Dabei ist der vorliegende Führer der einzig offizielle Wegweiser, neben zahlreichen anderen Veröffentlichungen, die sich mit dem Aachener Wahrzeichen befassen.

Dompropst Helmut Poqué freut sich nicht nur über die Berücksichtigung theologischer Aspekte. Er lobt auch die kompakte Aufarbeitung eines komplexen Stücks Aachener Stadthistorie: „Die Geschichte des Aachener Doms kann ganze Bibliotheken füllen. Umso mehr dürfen sich die Besucher über diese übersichtliche Zusammenfassung der wichtigsten Fakten und Geschichten freuen. Bei einem Rundgang sicher eine fantastische Hilfe”, ist der „Hausherr” begeistert. Der Verlag Schnell & Steiner aus Regensburg hat das handliche Hochglanzbüchlein in der Reihe „Kleine Kunstführer” herausgebracht. Verlagsvertreter Rainer Boos ist stolz, dass sein Haus nun auch diese „immens wichtige europäische Kirche” in der Reihe dokumentieren durfte.

Die zahlreichen Farbfotos stammen vom Aachener Fotografen Pit Siebigs, der einen Großteil seiner Schaffenskraft der Domfotografie gewidmet hat, wie Georg Minkenberg betont.

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