Ihr Name ist Programm: „Kokettes Kabarett“, Zaubern und Lachen für die Hospizstiftung

Ihr Name ist Programm : „Kokettes Kabarett“, Zaubern und Lachen für die Hospizstiftung

Ihr Lachen ist fröhlich, ansteckend und in der Tat ein wenig kokett – und damit landet man schnell beim Künstlernamen der beiden jungen Damen: Charlotte Welling und Valerie Barth nennen sich „Die netten Koketten“ und der Name ist teilweise Programm.

Frech-sympatisch und doch inhaltlich mal tiefgründig, mal melancholisch und immer leidenschaftlich und wirklich nett machen die Schauspielerinnen/Sängerinnen die Bühne zu einer Erlebnislandschaft.

Hommage an zwanziger Jahre

Ihre Musik ist eine Hommage an die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Und die beiden jungen Damen haben zudem ein großes Herz für soziale Zwecke. Den Beweis liefern sie gleich mehrfach, wovon vor allem die Hospizstiftung Region Aachen profitiert. In Stolberg gibt es einen Soloauftritt, in Monschau einen im Team mit Comedians. „Es gab überhaupt keinen Zweifel, dass wir so eine Geschichte unterstützen“, versichert Charlotte Welling, die als Schauspielerin in einer Düsseldorfer Palliativstation bereits Kontakt zu Menschen in der letzten Lebensphase hatte.

Auch Valerie Barth zögerte keinen Moment, als sie von Konzertveranstalter Peter Jumpertz angesprochen wurde. Er organisiert nicht zum ersten Mal Kulturevents zugunsten der Hospizstiftung und hat auch jetzt seine Kontakte aktiviert. „Mit unserem Programm bauen wir den Gästen eine Brücke aus den 20er und 30er Jahren ins jetzt“, erzählt Valerie Barth, „wir zeigen, dass die Musik von damals auch heute noch funktioniert.“ Zur Musik von Friedrich Holländer und Georg Kreisler gibt es auch Texte von Kurt Tucholsky und anderen. Schwerpunkt bildet aber die Musik.

Haben eine magische Kostprobe erhalten: von links Martin Brandt (Hospizstiftung), Christiane Chmel (Agentur Contact), Christian Jedinat (Black Table Magic Theater) und Bernd Claßen (Hospizstiftung). Foto: Hospizstiftung Aachen/Simon Kluge

Während „Die netten Koketten“ am 15. Mai in Stolberg allein auftreten, befinden sie sich in Mützenich am 8. Mai in illustrer Gesellschaft: Das Duo Diagonal, Hans-Hermann Thielke, Heinz Gröning und Khalid Bounouar komplettieren das von Peter Jumpertz zusammengestellte Ensemble.

Auf einer ganz anderen Schiene ist das Black Table Magic Theater unterwegs, in seiner Benefizunterstützung aber ganz nah bei den oben Genannten. Um die Ziele der Hospizstiftung Region Aachen zu unterstützen, bietet das Black Table Magic Theater zwei Benefizvorstellungen zugunsten der Organisation an.

„Leben und Tod sind untrennbar miteinander verbunden. Die Hospizstiftung Region Aachen sorgt dafür, dass das Thema Tod enttabuisiert wird“, begründet Christian Jedinat seine Entscheidung für die Spendenaktion. „Wir hoffen auf viele Besucher, die uns dabei helfen, die Projekte der Hospizstiftung Region Aachen zu unterstützen.“

Das Black Table Magic Theater in Aachen ist eines der wenigen Zaubertheater im Rheinland. 2015 begannen die Close-Up-Zauberkünstler Christian Jedinat und René Vander Vreken damit, ihre Gäste mit ihren Shows zu verzaubern. Mittlerweile ist das Theater weit über die Grenzen der Region bekannt und beliebt.

Bald sind sie für die Hospizstiftung unterwegs: am Sonntag, 29. März, um 16 Uhr im Zaubertheater im Cineplex mit der Show „Raritäten“ des Zauberkünstlers Christian Jedinat und um 19.30 „Nicht Blinzeln“ ebenfalls mit Jedinat und seinem Kollegen René Vander Vreken. Ob kokett, verzaubernd, zeitkritisch oder einfach nur komisch – eine bemerkenswerte Zahl von verschiedenen Künstlern übt in jedem Fall im Dienste der Hospizstiftung den Schulterschluss.

Da die Hospizstiftung wie die Hospize am Iterbach und Haus Hörn für die ganze Städteregion zuständig sind, gehen die Kulturschaffenden auch mit Überzeugung in Eventstätten der Städteregion.

www.hospizstiftung-aachen.de