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Aachen, Düren, Heinsberg: Knapp die Hälfte der Grundsteuererklärungen in der Region abgegeben

Aachen, Düren, Heinsberg : Knapp die Hälfte der Grundsteuererklärungen in der Region abgegeben

Nach fünf von sieben Monaten haben rund 236.000 Betroffene im Raum Aachen, Düren und Heinsberg die Grundsteuererklärung abgegeben. Das sind mehr als im NRW-Schnitt. Ein Appell der Finanzämter.

Nach der Verlängerung der Frist zur Abgabe der Grundsteuererklärung nimmt die Aktivität der Betroffenen nicht wirklich Fahrt auf. Bis Ende Oktober, der ersten gesetzten Frist, hatte etwa ein Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer die notwendigen Daten an das Finanzamt übermittelt. Jetzt, zwei Monate später sind es NRW-weit mit 43 Prozent lediglich zehn Prozent mehr. Das teilten die Finanzämter in der Städteregion Aachen, dem Kreis Heinsberg am Montag, im Kreis Düren am Dienstag mit. Die Mitteilung verbanden sie mit einem Appell.

In unserer Region liegt die Abgabequote demnach etwas über dem NRW-Schnitt. Nach Angaben der Finanzamtsleiterinnen und -leiter sind in Düren inzwischen 46 Prozent der Daten eingegangen, in der Städteregion und Geilenkirchen rund 47 Prozent und in Erkelenz und Jülich 48 Prozent.

Insgesamt liegen rund 236.000 Grundsteuererklärungen in diesen Finanzämtern vor. In Aachen sind es 37.917, im Altkreis Aachen 57.487, im Kreis Heinsberg sind es 33.000 im Finanzamt Geilenkirchen und 52.200 in Erkelenz, im Kreis Düren 39.243 in Düren, 17.000 in Jülich.

„Wir appellieren an alle Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihre Feststellungserklärung noch nicht abgegeben haben, dies jetzt zu tun“, teilten die Leiterinnen schriftlich mit. Seit Juli ist die Abgabe der Erklärung möglich. Nach fünf von sieben Monaten hat also etwa die Hälfte die Daten übermittelt. Die verlängerte Frist endet in zwei Monaten: Der 31. Januar 2023 ist das letzte Abgabedatum.

(cs)