Beamten kam der Sud schon entgegen: Kleintransporter hatte 151 Kilogramm verdorbenen Fisch geladen

Beamten kam der Sud schon entgegen : Kleintransporter hatte 151 Kilogramm verdorbenen Fisch geladen

Die Bundespolizei hat am Wochenende am Rastplatz Aachen-Land einen Mietwagen aus dem Verkehr gezogen, der 151 Kilogramm verdorbenen Fisch geladen hatte. Schon bei der Kontrolle bemerkten die Beamten einen üblen Gestank.

Als sie die Ladefläche öffneten, kam den Polizisten schon der Fischsud entgegen. Der Fisch war von einem 61-Jährigen ohne Kühlung von Brüssel über Lüttich nach Deutschland gebracht worden, teilte die Bundespolizei mit.

Er sollte in seinem Laden verkauft werden. Die Beamten schalteten sofort das Veterinäramt der Städteregion Aachen ein, welches den Fisch aus dem Verkehr nahm. Die Mindesttemperaturen für den Fischtransport waren weit überschritten.

Da auch Obst und Gemüse mittransportiert worden waren, ist es wahrscheinlich, dass es durch den verdorbenen Fisch auch kontaminiert wurde. Am Montag wurde die Entscheidung getroffen, ob nicht nur der Fisch, sondern auch die anderen Waren vernichtet werden mussten. Der 61-Jährige wurde wegen des Verstoßes gegen die Lebensmittelhygieneverordnung angezeigt. Er muss jetzt mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.

(red/pol)
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