Hahn: Kitzenhauslauf: Nur Schafe werden hier disqualifiziert

Hahn : Kitzenhauslauf: Nur Schafe werden hier disqualifiziert

Aktuell drehen Norbert Kindel und sein Team die Runden auf dem Sportplatz Hahn locker und mit viel Spaß. Um neue Zeitrekorde geht es noch nicht. Doch spätestens am Sonntag, 11. Juni, müssen die Läufer ihre Kondition unter Beweis stellen. Denn am 15. Hahner Kitzenhauslauf werden sie sich wieder mit vielen hundert Läufern messen und zeigen, wer in puncto Kondition die Nase vorne hat.

„Der Kitzenhauslauf hat mittlerweile eine Tradition. Als wir vor 15 Jahren den ersten Lauf eröffneten, waren es 71 Teilnehmer, über die Jahre sind es immer mehr geworden. Im Schnitt laufen 600 Sportler mit“, erzählt Kindel.

4,2 Kilometer lang

Den Auftakt macht der 4,2 Kilometer lange Volkslauf, gefolgt vom 1000 Meter Schülerlauf. Beim 300 Meter Bambini-Lauf passieren die Kleinsten einen Streckenabschnitt. Der 10-Kilometer-Walking- und Nordic-Walking-Lauf findet anschließend statt. Den Abschluss bildet der ebenfalls zehn Kilometer lange Volkslauf. „Die Läufer passieren einen Teil des Eifelsteigs. Überhaupt ist die Strecke wunderschön. Sie führt vorbei am Kitzenhaus hin zum Birkenhof und durch das Eifeldorf Venwegen und anschließend zurück zum Kitzenhaus.

Die Aussichten sind fantastisch“, ergänzt Kindel. Besonders stolz ist er auf die Tatsache, dass der traditionelle Lauf innerhalb des Rur-Eifel-Volkslauf Cups zum Wertungslauf ausgezeichnet wurde. Es sei eben eine Veranstaltung für die ganze Familie mit Kaffee und Kuchen zur Stärkung und einer tollen Atmosphäre, so Kindel weiter. Bisher hatten die Akteure auch wettertechnisch immer Glück. Es hat nicht ein einziges Mal geregnet

Dafür ist man auf dem Land mit anderen Problemen konfrontiert, wie Kindel lachend erzählt. „Vor ein paar Jahren musste der Start verschoben werden, da sich eine Schafherde mitten auf der Straße befand. Damit muss man hier eben rechnen.“ Die aktuelle Bestzeit liegt bei 33 Minuten. Für einen neuen Rekord müssten diese unterboten werden.

Aber an erster Stelle stehen für das neunköpfige Organisatoren-Team sowie für die gut 70 Helfer und Streckenposten der Spaß und die gute Sache. Denn ein Teil des Anmeldegeldes kommt ebenfalls traditionell der Aktion „Running for Kids“ von Peter Borsdorff zugute.

Mehr von Aachener Zeitung