1. Lokales
  2. Aachen

Streik im öffentlichen Dienst: Kitas und Schwimmbäder zu

Streik im öffentlichen Dienst : Kitas und Schwimmbäder zu

Aufgrund des Warnstreiks im öffentlichen Dienst ist am Mittwoch in Aachen und in der Städteregion mit einigen Einschränkungen zu rechnen. Schwimmhallen, Kitas und das Straßenverkehrsamt sind betroffen.

Das teilen sowohl die Stadtverwaltung als auch die Städteregionsverwaltung mit. Unter anderem bleiben die Schwimmhalle Süd und die Ulla-Klinger-Halle für die Öffentlichkeit geschlossen. Auch mit Streiks in Kindertagesstätten muss gerechnet werden, unter anderem in der Betriebskita der Städteregion in der Brabantstraße.

Wie die Städteregion Aachen weiterhin mitteilt, ist auch beim Straßenverkehrsamt in Würselen mit Einschränkungen im Besucherverkehr zu rechnen. „Es kommt nach jetzigen Erkenntnissen vor allem im Bereich der Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamtes zu Einschränkungen“, heißt es in einer Mitteilung der Städteregion Aachen von Dienstagabend. Die Führerscheinstelle sei nicht betroffen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Diensts gehen in den Warnstreik, weil sie mehr Lohn fordern. Die Gewerkschaften Verdi, Komba und der DBB Beamtenbund hatten zu den Warnstreiks im öffentlichen Dienst aufgerufen.

Zu den vom Streik betroffenen Kindertagesstätten gehören den Angaben neben etlichen anderen auch die sieben Einrichtungen des Jugendamtsbereichs der Städteregion Aachen:

Baesweiler:

  • Familienzentrum der StädteRegion, Baesweiler-Mariastraße
  • Standort Loverich des Kita-Verbundes Baesweiler Loverich/Beggendorf
  • Kita der StädteRegion Baesweiler-Grabenstraße
  • Familienzentrum der Städteregion Baesweiler-Ringstraße

Roetgen

  • Familienzentrum der Städteregion Aachen, Roetgen Hauptstraße

Simmerath

  • Die Kita der Städteregion Aachen in Simmerath-Kesternich muss komplett geschlossen bleiben.

Aachen:

  • Betriebskita der Städteregion, Aachen, Brabantstraße

Die Eltern sind laut Städteregion soweit möglich bereits kontaktiert worden und werden gebeten, ihre Kinder nach Möglichkeit selbst zu betreuen.

Ein Notbetrieb könne nur in dringenden Fällen gewährleistet werden, beispielsweise dann, wenn beide Eltern berufstätig sind. Eine Betreuung in einer anderen Kita sei aufgrund der Coronavirus-Pandemie derzeit nicht möglich.

(red)