Spaß an Mathe erfolgreich gefördert: Keine Angst vor „Kopfnüssen“

Spaß an Mathe erfolgreich gefördert : Keine Angst vor „Kopfnüssen“

Die Begeisterung für die Welt der Zahlen bei Kindern fördern: Das ist der Sinn und Zweck des Projektes „Helle Köpfe Mathematik“, bei dem Grundschulen der Städteregion mit der RWTH Aachen zusammenarbeiten. 32 besonders talentierte Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Jahrgangsstufe haben in diesem Schuljahr vertiefte Einblicke in die Mathematik erhalten, die über den Lehrplan hinausgehen.

Das Förderprogramm wird seit 2013 von Prof. Johanna Heitzer vom Lehr- und Forschungsgebiet Didaktik der Mathematik der RWTH geleitet und konzipiert. Es ist Teil des Aachener Modells zur frühen Förderung individueller Begabungen, das von der Städteregion und von der Bürgerstiftung der Sparkasse Aachen unterstützt wird.

In einer Abschlussveranstaltung in einem Hörsaal im C.A.R.L. haben die cleveren Mädchen und Jungen nun vor Familie und Freunden präsentiert, was sie in diesem Schuljahr alles gelernt haben. Die Grundschulkinder wurden in zwei Gruppen eingeteilt, die von Katja Koida und Aniek Wolters, Lehramtsstudentinnen an der RWTH, betreut wurden. In acht Sitzungen haben sie verschiedene Teilgebiete der Mathematik näher kennengelernt. „Wir sind begeistert, dass sich so viele Kinder schon früh für Mathe begeistern. Besonders erfreut sind wir darüber, dass in diesem Jahr so viele Mädchen teilgenommen haben, nämlich 13“, sagte Koida zur Begrüßung auf der Hörsaal-Bühne.

Acht Themen

In einem schnellen Rundflug über die Mathematik wurden die acht Themen vorgestellt, die die Kinder bearbeitet haben. Dazu gehörten etwa „Vom Rechnen mit Unbekannten“, „Vom Logischen Denken“, „Vom Unendlichen“ oder „Vom Zufall“. Wolters und Koida holten einige der Schüler nach vorne auf die Bühne. So zeigte zum Beispiel Alexander dem Publikum, was es mit Platonischen Körpern auf sich hat und Lena-Sophie erklärte, wie ein Zufallsexperiment aufgebaut sein muss.

Nach diesem Ausflug in die mathematischen Teilbereiche richtete Tanja Wansel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Bürgerstiftung der Sparkasse Aachen, einige Worte an die jungen Mathe-Asse: „Die Stiftung unterstützt zwar mit Geld das Projekt, aber wirklich leben tut es von euch Kindern. Ich möchte mich daher bei euch und beim Team der RWTH herzlich bedanken.“

Im Anschluss erhielten die Schülerinnen und Schüler schließlich noch ihre Urkunden für die Teilnahme am Projekt „Helle Köpfe Mathematik“. Möglicherweise werden einige von ihnen schon bald auch auf der weiterführenden Schule an Mathematik-Förderprogrammen im Rahmen des Aachener Modells teilnehmen.