Aachen: Kein freier Eintritt mehr zum Weihnachtssingen auf dem Aachener Tivoli

Aachen: Kein freier Eintritt mehr zum Weihnachtssingen auf dem Aachener Tivoli

In 86 Tagen ist es wieder soweit: Am dritten Advent, 17. Dezember, werden wieder Tausende Kerzenlichter im Tivoli für eine einzigartige Atmosphäre sorgen, wenn der größte Chor Aachens an der Krefelder Straße seine Stimme erhebt und Weihnachtslieder singen.

Da der vierte Adventssonntag als traditioneller Veranstaltungstag in diesem Jahr auf Heiligabend fällt, werden sich die Fans festlicher Weihnachtslieder und stimmungsvoller Alemannia-Gesänge bereits am dritten Advent im Stadion versammeln. Das Vorprogramm beginnt um 17 Uhr. Zu den Mitwirkenden gehören auch in diesem Jahr der Gospelchor der International Christian Fellowship (ICF), der Instrumentalverein Richterich, die Trommler der Öcher Legion und die Sänger-Legende Jupp Ebert. Erstmals wird ein Kinderchor dabei sein. Eine weitere Neuerung: Dieses Mal gibt es keinen freien Eintritt.

Mehr als 20 000 Besucher

Dies begründete Siegbert Gossen, Pressesprecher für das Event, am Donnerstag auf AZ-Anfrage unter anderem mit der steigenden Besucheranzahl. Zur fünften Auflage des Weihnachtssingens erwarten die Veranstalter, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und die Alemannia Fan-IG, deutlich mehr als 20.000 Besucher. Deshalb werden erstmals alle Ränge im Stadion geöffnet sein. „Wenn so viele Menschen kommen, ist es besser, wenn jeder einen Sitzplatz hat, und das lässt sich am besten durch Eintrittskarten organisieren.“

Um den erwarteten Besucherstrom zügig und sicher lenken zu können, benötigen alle Besucher ein kostenpflichtiges Ticket, das gegen eine Reservierungsgebühr erstanden werden kann. Der bisher meist freie Eintritt entfällt. Im vergangenen Jahr konnten erstmals Plätze in verschiedenen Preisklassen reserviert werden.

An den Einnahmen vom Weihnachtssingen werde sich indes niemand bereichern, versicherte Gossen. Die Reservierungsgebühren und die Spenden, die wieder unter den Besuchern des Weihnachtssingens gesammelt werden, seien zur Finanzierung der Veranstaltung notwendig. „Über Sponsoren und Spenden haben wir es in den vergangen Jahr mit Ach und Krach hingekriegt, in etwa bei Null rauszukommen“, sagte Gossen. Rund 120 000 Euro kosten Bühne, Technik, Sicherheitsdienst, Kerzen und Liederbücher. Einen weiteren Teil der Kosten deckt die Unterstützung von Sponsoren.

Mit der Öffnung der Osttribühne (Krefelder Straße) ist auch der Umzug der Bühne für die Mitwirkenden verbunden. Um allen Besuchern eine gute Sicht zu bieten, wird diese vom Seitenstreifen in den Mittelkreis versetzt. „Dadurch wird der Aufbau deutlich teurer, alleine schon aufgrund der Schutzmaßnahmen für den Rasen.“

Für die fünfte Auflage des Weihnachtssingens wird für Sitzplätze eine Gebühr von fünf Euro (Kinder bis 14 Jahren: drei Euro), für Stehplätze eine Gebühr von drei Euro erhoben. Ein Rollstuhlplatz kostet fünf Euro, die Begleitperson hat freien Eintritt. Business Seats auf der Haupttribüne sind für 15 Euro erhältlich. Dort gibt es ein einfaches Buffet. Für Gruppen ab 20 Personen besteht zusätzlich die Möglichkeit, im Businessbereich einen Tisch zu reservieren und ein individuelles Catering zu vereinbaren.

Reservierungen sind ab sofort unter anderem beim Kundenservice des Medienhauses im Elisenbrunnen und an der Dresdener Straße 3 möglich.

(akas)
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