Prunksitzung der KG Burtscheider Lachtauben

KG Burtscheider Lachtauben : Lang anhaltender Jubel folgte den Tränen des Abschieds von Rebecca

Der emotionale Abschied von Tanzmarie Rebecca Roß überstrahlte in den Kurpark-Terrassen, die unter grün-weißer Regentschaft standen, alles. Unter Tränen dankte Rebecca bei der Prunksitzung der KG Burtscheider Lachtauben ihren Eltern, ihrer Trainerin und der gesamten Karnevalsgesellschaft für die langjährige Unterstützung.

„Die Oberschenkel machen einfach nicht mehr mit“, verriet Lachtauben-Präsident und Aachener Karnevals-­Urgestein Hansjürgen Gatzweiler, warum Rebecca ihre Leidenschaft aufgebe.

Mit einem letzten Tanz hatte Roß die Prunksitzung zusammen mit Marketenderin Laura und Kindermarketenderin Mariell eröffnet. Alle drei flogen sie vor den Augen von über 300 Karnevalisten nacheinander durch die Lüfte und sorgten für einen standesgemäßen Start in den Abend. Umrahmt wurden sie dabei von den 18 Musketieren der Tanzgarde, für die der Platz auf der Bühne gerade noch ausreichte.

Richtig ausgelassen wurde die Stimmung zum ersten Mal, als die Oecher Band „De Originale“ die Bühne stürmte. Sänger Michael Cosler heizte ordentlich ein – die Menge vor der Bühne „tanzte mit ihm ‚Halleluuujah´“.

Weitere Highlights waren die Büttenredner „Schlabber und Latz“, der Auftritt des Aachener Prinzen Tom I. und Tanzdarbietungen „aus den eigenen Reihen“, wie Marcel Renerken, Pressewart der Lachtauben, die Burtscheider Showtanz-Gruppe und die Damentanzgruppe „For Fun“ beschrieb. Gruppen wie diese stünden laut Renerken für das, was die KG ausmache, nämlich für eine familiäre Atmosphäre.

„Viele Kinder kommen in den Verein und überzeugen ihre Eltern später, auch mitzumachen, oder es passiert andersrum. Aus vielen kleinen Familien in der KG ist so über Jahrzehnte eine große Familie geworden.“ Er sei dafür das beste Beispiel – selbst seit dem ersten Lebensjahr als Vereinsmitglied eingetragen und zusammen mit seiner Schwester Isabelle und seinen Eltern als gesamte Familie in der Karnevalsgesellschaft. Die Gäste konnten sich selbst davon ein Bild machen.

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