Karlspreis: Sechs Bands rollen António Guterres den Klangteppich aus

Kultur in Aachen : Karlspreis live mit Soul, Chansons, Klassik, Samba ...

Sechs Bands knüpfen einen bunten Klangteppich zu Ehren von António Guterres: Zur Verleihung des Karlspreises an den amtierenden UN-Generalsekretär lockt ein kunterbunter musikalischer Reigen auf den Katschhof. Los geht’s bereits am Vorabend der feierlichen Zeremonie, die wie am Himmelfahrtstag, 30. Mai, im Rathaus stattfindet.

Klar: Ohne großes Klangfest auf dem Katschhof wird auch die diesjährige Karlspreisverleihung keinesfalls über die Bühne gehen. Zwei gestandene Bands geben sich bereits am Vorabend des Himmelfahrtstags ein Stelldichein in der Altstadt. Los geht’s am Mittwoch, 29. Mai mit DC seven. Die Aachener Funk- und Soul-Formation präsentiert ihre ausgefeilten Arrangements ab 17 Uhr hinterm Rathaus. Um 20.30 Uhr spannen Jooles & the hidden Tracks einen weiten Bogen aus Rock und Folk – Frontfrau Jooles bringt selbstgemachte Songs zu Gehör – von brachial bis sentimental.

Sinfoniker treffen DJ – so lautet die Devise beim Gastspiel des jungen Orchesters Alla breve, das Karlspreisträger António Guterres am Festtag selbst den Klangteppich ausrollt. Das Crossover-Ensemble spielt am 30. Mai bereits um 12.45 Uhr zur Begrüßung des amtierenden UN-Generalsekretärs auf und ist ab 14 Uhr nochmals zu hören. Um 15.30 Uhr serviert das Trio „feliz“ einen rasanten Mix aus lateinamerikanischen Sounds und Pop. Mit Chansons in drei Sprachen und voller Poesie entert das Trio Pidancet um Sänger und Gitarrist Eddie Pidancet die Open-Air-Bühne um 17.45 Uhr. Und zum fulminanten Finale  erzählt die angolanische Sängerin Lúcia de Carvalho ab 20.15 Uhr musikalische Geschichten aus aller Welt.

Heißer Sound als Eisbrecher: DC seven sorgen für die fetzige Ouvertüre auf dem Katschhof. Foto: Ralf Tschiersch

Der Eintritt ist wie immer frei, und natürlich ist auch für kulinarische Köstlichkeiten, vorzugsweise  aus der portugiesischen Heimat des Karlspreisträgers und dem Dreiländereck, gesorgt. (red)

Verführt in traumhafte lateinamerikanische Welten: Das Trio „feliz“ um Sängerin Angela Luis. Foto: Robert Winter/rw