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Sturmbilanz: Jede Menge Arbeit für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste

Sturmbilanz : Jede Menge Arbeit für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste

Sturmtief „Eugen" hat am Dienstag auch vor Stadt und Städteregion Aachen nicht Halt gemacht. Einen Tag später ziehen Polizei und Feuerwehr Bilanz.

53 sturmbedingte Einsätze hat die Leitstelle der Polizei seit Dienstagmorgen um 6 Uhr gezählt. Vom umgewehten „Dixi-Klo", über die zerbrochenen Fensterscheiben und den beschädigten Pkw bis hin zum umgefallenen Baum war alles dabei. Verletzte Personen wurden glücklicherweise nicht gemeldet. Die Feuerwehr Aachen zählte sogar noch zwei Einsätze mehr. Sie wurde bis 21.30 Uhr am Dienstagabend zu rund 55 Einsatzstellen alarmiert, die zumeist durch umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, lose Dachelemente oder umgestürzte Verkehrsschilder im Straßenraum und auf Privatgrundstücken ausgelöst wurden.

Auch wenn hier ebenfalls größere Schäden ausblieben, gab es doch jede Menge zu tun für die Wehrleute. Neben Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr aller drei Feuer- und Rettungswachen waren auch nahezu alle Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Aachen tatkräftig im Einsatz.

Neben diversen kleinen Einsatzstellen, die häufig schnell abgearbeitet werden konnten, gestaltete sich die Beseitigung eines Sturmschadens in einem Hinterhof an der Aretzstraße deutlich aufwendiger. Hier drohte die Hälfte der Krone einer Kastanie gegen eine Hausfassade zu stürzen. Mit Unterstützung von forstwirtschaftlich sehr erfahrenen Mitarbeitern des Fachbereichs Umwelt der Stadt Aachen und einer Fachfirma aus Stolberg wurde der betroffene Kronenbereich der circa 20 Meter hohen Kastanie abgetragen. Auch der Ortsverband Aachen des Technischen Hilfswerks half dabei mit.

Zu den zahlreichen Sturmeinsätzen kam im Laufe des Dienstags noch ein Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in Brand hinzu, der die Wehrleute auf Trab hielt. Außerdem wurde der Rettungsdienst der Stadt Aachen bis 21 Uhr am Dienstagabend zu circa 60 Notfalleinsätzen alarmiert, was nach Mitteilung der Feuerwehr ebenfalls eine leicht überdurchschnittliche Anzahl ist.

(red)