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Release-Party: Indie-Alternative mit atmosphärischen Strophen und satten Punk-Refrains

Release-Party : Indie-Alternative mit atmosphärischen Strophen und satten Punk-Refrains

Die Aachener Band Fyus stellt auf der Waldbühne am ehemaligen Grenzübergang Köpfchen ihr Debüt-Album vor.

Wo sich normalerweise sprichwörtlich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, schläft am 21. Mai keiner mehr. Die Aachener Band Fyus stellt auf der Waldbühne des KuKuK (Kunst und Kultur im Köpfchen e.V.), Eupener Straße 420, ihr Debüt-Album „Joy in Despair“ vor.

Um die Freude in der Verzweiflung zu zelebrieren, haben sich Fyus noch ein paar Schmuckstückchen der Musikwelt auf die Waldbühne geladen. Aufgeboten werden Klänge von jazzigem Funk bis hin zu Emo-Punk.

Bei der Indie-Alternative Band Fyus treffen atmosphärische Strophen auf satte punkige Refrains – ein Balanceakt zwischen Melancholie und Wut. Im neuen Album geht es um eine Welt, die krank macht aber trotzdem schön ist. Zwischen stumpfer digitaler Dauerbeschallung, zermürbender Isolation und einengenden Geschlechterbildern bleibt immer noch Platz für ein bisschen Hoffnung. Diese Empfindung gießen Fyus in Musik, die zwar nachdenklich macht, aber das Gefühl hinterlässt nicht allein zu sein.

Mit von der Partie ist die Band Pitaya Pulse. Die Pitaya schmeckt von fein säuerlich bis sehr süß und ist durch ihren hohen Funk-Gehalt erfrischend-fruchtig. Tanzbarer Jazz und Pop runden das Aroma ab und wirken verdauungsfördernd.

Die Pitaya-Pflanze gedeiht prächtig unter günstigen Kulturbedingungen. Als mehrjähriges Gewächs blüht sie regelmäßig für eine Nacht und lässt sich bei tosendem Bienenflug ergiebig bestäuben. Etwa drei Jahre nach ihrer Aussaat im Jahr 2019 kann ein erstes Album geerntet werden. Serviert wird die pulsierende Frucht als unverfälschtes Geschmackserlebnis im ganzen Stück.

Sommerreflexionen heißt das Debut-Mixtape des Bonner Labels Pigeon Records. Auf elf Songs kommen mehrere Songwriter, Producer und Musiker zusammen und verbinden ihre Einflüsse von Afrobeat, Neo-Soul, Hip-Hop und Funk zu einem großen Sommer-Vibe. Das im ersten Pandemiejahr entstandene Projekt ist auch jetzt noch immer sehr aktuell und auf dem Weg zu diesem lang ersehnten Sommer wollen die Girls und Boys von Pigeon Records die Sommer-Experience das erste Mal mit dem festen Kern und ausgewählten Gastmusikern live vortragen

Stowaways versuchen ihre Wurzeln in Richtung Indie und Emo-Rock mit Punk-Einflüssen zu verknüpfen und entwickeln so ihren ganz eigenen Stil. Mit ihrer Debut EP „Into Cold Water“ liefern sie einen Überblick über ihren Stil und die Themen, die sie beschäftigen. Es geht um Beklemmung und Einengung, ums Loslassen, neu anfangen, und um die Angst und Frustration, die sich im Zusammenhang damit einstellt.

Es gibt viele Wege, die von Rock zu Disco, von Indie zu Reggae oder von Elektro zu Jazz führen – die Band WurstClub versucht nur auf einigen dieser Wege die verschiedensten Einflüsse in einen vielfältigen, aber charakteristischen Sound zu gießen. WurstClub fabrizieren einen Disco-Funk-Pop, den sie mit einer unwiderstehlich unseriösen Selbstinszenierung in Wort und Attitüde zu einem Konzerterlebnis machen, bei dem man ununterbrochen tanzt und dabei lacht.

(red)