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Aachen: In Windeseile sind die 4000 Eier weg

Aachen : In Windeseile sind die 4000 Eier weg

Noch eine Minute bis zum Startschuss. Rot-weißes Absperrband umgibt eine große Wiese im Stadtpark. Drumherum drängen sich Kinder jeden Alters mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden. Unruhig versuchen sie, möglichst dicht an der Absperrung zu stehen.

Noch dreißig Sekunden. Wie gebannt blicken sie auf die vielen bunten Eier, die im Gras, neben den Bäumen oder auf dem Brunnenrand fröhlich leuchten. Sicherheitsmänner achten streng darauf, dass keiner vor dem Signal auf die Wiese springt.

Dann hebt Claus Haase, Vorsitzender des Betriebsausschusses Eurogress, das Megaphon vor seinen Mund und zählt runter: „...vier, drei, zwei, eins, Los!”

Hunderte Kinder und Erwachsene stürmen gleichzeitig auf die Wiese und stürzen sich in Windeseile auf die Ostereier. Nach wenigen Augenblicken ist die große Eiersuche vorbei.

Einige Familien tragen stolz prall gefüllte Körbe vor sich her. So wie die junge Mutter Klaudia Kluck: „Wir haben uns ganz schnell auf alles gestürzt, was pink war.”

Andere sind leer ausgegangen, standen vielleicht zu weit hinten. Ruth Buch ist mit ihrer Tochter Alexa dieses Jahr das erste Mal dabei: „Wir haben zwar keine Eier mehr gefunden, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.” Nächstes Mal würden sie direkt ohne zu zögern zu den Eiern laufen.

Insgesamt 4000 Eier waren im Stadtpark versteckt, ein paar Paletten davon hatte das Team vom Eurogress jedoch zurückgehalten: für diejenigen, die nicht schnell genug bei der Suche waren.

Kinder unter sechs Jahren hatten ihren eigenen Bereich, so Haase: „Die Kleinsten würden von den Größeren sonst überrannt werden.” Einen besonderen Anreiz bei der Suche hatten sich die Organisatoren noch dazu ausgedacht: Auf einige Eier waren Zahlen gemalt.

An einem Stand vor dem Eurogress konnten die Kinder mit diesen Gewinnnummern kleine Preise abholen, Federmäppchen, Stifte oder Freikarten für den Öcher Bend.

Bereits zum neunten Mal lud das Eurogress zum großen Ostereiersuchen ein. Wie in den Vorjahren gab es auch diesmal ein buntes Rahmenprogramm.

Mitarbeiter der Bleiberger Fabrik schminkten Kindergesichter als Schmetterlinge oder erklärten den Kleinen das Töpfern. An richtigen Staffeleien konnten Mädchen und Jungen mit Wasserfarbe Bilder von ihrer Ostereiersuche malen. Und wer von den Eiern immer noch nicht genug hatte, der konnte sie selbst färben.