Aachen: „In den Sand gesetzt“: Ein Kunstwerk für den CHIO 2018

Aachen : „In den Sand gesetzt“: Ein Kunstwerk für den CHIO 2018

Ob Astronaut Alexander Gerst von seiner Raumstation einen ähnlich faszinierenden Blick hat? Aus der Vogelperspektive eröffnet sich jedenfalls seit Mittwoch ein neues Bild auf das Reitturniergelände in der Aachener Soers.

In vier Stunden hat der Aachener Diplomdesigner Martin Stockberg (Bild) — natürlich auch aus Vorfreude auf den CHIO, der mit dem Soerser Sonntag am Sonntag, 15. Juli, durchstartet — die fünf Disziplinen des Weltfestes des Pferdesports in den Sandboden vor das Deutsche Bank Dressurstadion gezaubert.

bla. Foto: Niels Knippertz</p>

Nur mit einer Harke bearbeitete der 52-jährige FH-Absolvent in glühender Hitze den Boden. „Normalerweise gestalte ich für Unternehmen Logos oder Internetauftritte; oder ich bearbeite Strände mit bis zu 170 Meter großen Bodenbildern“, erzählt er. Dabei hilft ihm nicht nur gestalterische Kreativität, sondern sein präzises Orientierungsvermögen aus der gänzlich flachen Perspektive am Boden. 70 mal 70 Meter groß ist das Kunstwerk. Bis zum nächsten Regenguss soll die „LandArt“ mindestens halten. (re)/Fotos: Niels Knippertz

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