In Aachen sind Silvesterraketen in der Innenstadt verboten

Jetzt ist es amtlich : Stadt Aachen verbietet Silvesterraketen in der Altstadt

Jetzt ist es amtlich: Die Stadt Aachen hat für Silvester eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Zünden von Feuerwerkskörpern in der Altstadt verbietet. Das teilte das Presseamt am Dienstag mit.

Innerhalb der gesamten Altstadt, einschließlich des Grabenrings (Seilgraben, Komphausbadstraße, Kurhausstraße, Peterstraße ab Kurhausstraße, Friedrich-Wilhelm-Platz, Kapuzinergraben, Alexianergraben, Löhergraben, Karlsgraben, Templergraben, Driescher Gässchen, Hirschgraben) selbst, ist demnach dieses Jahr das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern verboten, die eine Höhe von über zwei Metern erreichen können. Das umfasst sowohl klassische Raketen als auch Feuerwerksfontänen und -batte­rien.

Auch Bodenfeuerwerk, das unkontrolliert zwei Meter in die Höhe steigen kann, zum Beispiel sogenannte Heuler und Schwärmer, sind tabu – und zwar vom 31. Dezember 2019, 18 Uhr, bis zum 1. Januar 2020, 6 Uhr. Wer dennoch zündelt, muss mit einer Strafe von bis zu 1000 Euro rechnen.

Die Stadt Aachen begründet diese Allgemeinverfügung mit dem Schutz historischer Bauwerke,  „die durch das Silvesterfeuerwerk einer besonderen und erheblich gesteigerten Brandgefahr ausgesetzt sind“. Vor neun Jahren löste eine Silvesterrakete in der Nikolauskirche zum Jahreswechsel ein Feuer aus, das den historischen Hochaltar beschädigte.

In diesem Bereich sind Feuerwerk und Böller an Silvester verboten:

(red)
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