Aachen: Hooreter Jonge feierten auf eine ganz andere Art

Aachen: Hooreter Jonge feierten auf eine ganz andere Art

Mit viel Herz und närrischem Frohsinn bescherte die KG Hooreter Jonge den Bewohnern von Haus Hörn am Sonntagnachmittag ein paar schöne Stunden. Die Idee von Vereinspräsident Bernd Görgens, eine kleine Karnevalssitzung zu organisieren, ist vollauf geglückt.

„Meine Mutter hat fünf Monate im Hospiz Haus Hörn verbracht und ist dort letztes Jahr im Alter von 88 Jahren verstorben — und das mit der besten Pflege und Betreuung die man sich vorstellen und wünschen kann“, erklärt Görgens den Hintergrund.

Im Rahmen der Beerdigung seiner Mutter hat er Spenden im privaten Umfeld gesammelt. So sind 1300 Euro zusammengekommen. Über diese Zuwendung freute sich die Leiterin des Hospizes Haus Hörn, Inge Nadenau — und überreichte Görgens dafür eine Urkunde als Hospiz-Pate. Geld wird im Hospiz an allen Ecken gebraucht. Aber eben auch persönlicher Einsatz, wie der Verein ihn mit sämtlichen Aktiven geboten hat.

Im großen Saal präsentierte Görgens seine Tanzabteilung und Mariechen, die Showtanzgruppe „Spätlese“ und den Haarener Prinzen Ralf II. Faymonville mit Hofstaat. Mit den Mitarbeiterinnen des Hauses, verkleidet als „Schneewittchen und mehr als sieben Zwerge“, wurde spontan ein neues Hausballett gegründet. Für gute Laune sorgten die Oecher Troubadoure, die ohne Gage auftraten, die Freien Söldner Kanoniere sowie die „Night Wiever“. Später besuchte Görgens mit Prinz Ralf II. noch die bettlägerigen Gäste des Hospizes in ihren Zimmern.

(nk)
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