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Vor dem Super C: Hochschulen bekunden Solidarität mit Menschen im Iran

Vor dem Super C : Hochschulen bekunden Solidarität mit Menschen im Iran

Weltweit beteiligen sich Universitäten am Mittwoch an der Aktion „Campus Rally for Iran“. Auch Mitglieder der FH und die RWTH Aachen bekunden ihre Solidarität.

Unter dem Titel „Campus Rally for Iran“ bekunden am Mittwoch, 30. November, Universitätsangehörige weltweit ihre Solidarität mit dem Iran. Auch die FH Aachen und die RWTH Aachen beteiligen sich an der Aktion. Vor dem RWTH-Verwaltungsgebäude Super C am Templergraben 55 sprechen ab 15.30 Uhr unter anderem der Rektor der RWTH, Ulrich Rüdiger, und die Bürgermeisterin der Stadt Aachen, Hilde Scheidt.

Am Super C wird es zwischen 15.30 und 17.30 Uhr außerdem Musik und ein Theaterstück geben. Die Veranstalter hoffen auf eine breite Unterstützung nicht nur aus dem Umfeld der Hochschule, sondern auch durch die Aachener Bevölkerung. Organisiert wird die Veranstaltung von der iranischen Studentenvereinigung in Aachen.

Am 13. September wurde die Kurdin Jina Mahsa Amini in Irans Hauptstadt Teheran von der sogenannten Sittenpolizei festgenommen, weil sie ihr Kopftuch, den Hidschab, nicht ordnungsgemäß getragen habe. Im Gewahrsam soll sie von Polizisten misshandelt und getötet worden sein. Sie starb am 16. September. Seither demonstrieren unzählige Menschen auf Irans Straßen gegen das islamische Regime, das gewaltsam gegen die Protestierenden vorgeht. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Iran Human Rights Vom Dienstag sind dabei bislang 490 Menschen getötet worden, darunter Kinder.

(red)