Aachen: Hingucker Riesenrad: Der Osterbend hat ein neues Herz

Aachen: Hingucker Riesenrad: Der Osterbend hat ein neues Herz

Der Osterbend hat ein neues Herz. Es ist ungefähr 48 Meter groß und verströmt französisches Flair: das Riesenrad „La grande Roue Parisienne“. In je 18 geschlossenen und offenen Gondeln bringt es seine Gäste hoch hinaus über die österliche Kirmes; in einer VIP-Gondel kann 30 Minuten lang zu einem Glas Sekt die Aussicht genossen werden.

„Wir sind glücklich, dass wir mal wieder ein schönes, großes Riesenrad haben“, freute sich auch Peter Loosen, der Vorsitzende des Schaustellerverbandes. Von den rund 130 Schaustellern auf dem Öcher Bend ist das Riesenrad aber nur eins der Highlights: Direkt hinter dem Haupteingang wartet zum Beispiel der „Vodoo Jumper“. In Zweiergondeln fahren die Gäste im Kreis um Flammen in der Mitte, extrem schnelles Auf und Ab erzeugt einen Freifalleffekt.

Ein echter Klassiker ist das Ungeheuer „Nessy“: Als eine der wenigen transportablen Schiffschaukeln gastiert das 40 Jahre alte Meeresmonster auf dem Bendplatz. Auch das Spiegelkabinett ist ein „Dauerbrenner“. Anders als bei neueren Buden werden die Glasscheiben des „Kristallpalasts“ ineinander gesteckt und können somit immer neu angeordnet werden.

Traditionell gibt’s auch etwas zum Gruseln: Untote, Monster und Trolle blicken von der Geisterbahn herab. Bram van de Molengraft ist Künstler, der Figuren für Geisterbahnen entwirft, und heiratete in eine Familie ein, die Geisterbahnen betreibt. Heraus kam die „Geistervilla“, die nun auf dem Bendplatz gastiert und mit rund 20 Gespenstern das Fürchten lehren will. Neu dabei ist das „Action House“ in Piraten-Optik: Zwischen sich drehenden Böden und hüpfenden Brücken gilt es, sich einen Weg nach draußen zu bahnen.

Wie immer ist das Spektrum auf dem Öcher Bend groß, Jung und Alt kommen auf ihre Kosten, egal ob Zuckerwatteliebhaber, Losbudenbegeisterte oder Karussellfans — eine Familienkirmes eben. Los geht’s am Samstag, 15. April, ab 14 Uhr; bis 24 Uhr hat die Kirmes dann geöffnet. Am Montag, 1.Mai, beendet gegen 22.15 Uhr traditionell das Feuerwerk das bunte Treiben.

Das Sicherheitskonzept entspricht laut Eurogresschefin Kristina Wulf dem des Sommerbends: Die Eingangstore werden so weit zugeschoben, dass ein Durchgang von 1,80 Metern bleibt, dazu steht Securitypersonal bereit, das stichprobenweise Personen- und Taschenkontrollen vornimmt. „Das hat sich im vergangenen Jahr bewährt, wir haben viele positive Rückmeldungen von Besuchern erhalten“, sagte Wulf.

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