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Gesundheitsamt der Städteregion: Hier gibt es Antworten zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Gesundheitsamt der Städteregion : Hier gibt es Antworten zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Die Vorbereitungen für die einrichtungsbezogene Impfpflicht laufen in der Städteregion auf Hochtouren. An wen müssen sich betroffene Einrichtungen wenden? Bis wann müssen Meldungen über ungeimpfte Beschäftigte erfolgen? Ein Überblick.

Während Österreich die Impfpflicht gegen das Coronavirus aussetzt, laufen die Vorbereitungen für die einrichtungsbezogene Impfpflicht in Deutschland und der Städteregion auf Hochtouren. Bis zum 15. März müssen die Beschäftigten in vielen medizinischen und pflegerischen Einrichtungen der Einrichtungs- beziehungsweise Unternehmensleitung gegenüber ihren Impfstatus nachweisen.

Wie der Krisenstab von Stadt Aachen und Städteregion Aachen mitteilt, kann der Nachweis geführt werden durch einen gültigen Impfnachweis, einen gültigen Genesenennachweis oder ein ärztliches Zeugnis, dass die Person aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden kann.

Nur wenn der Nachweis nicht rechtzeitig, also bis zum 15. März, vorliegt oder Zweifel an dessen Richtigkeit oder Echtheit besteht, müssen die Einrichtungen spätestens zum 31. März das Gesundheitsamt informieren, weist das Presseamt auf die Meldepflicht hin. Die ab dem 16. März abzugebenden Meldungen sollen bevorzugt online über das auf www.staedteregion-aachen.de/impfpflicht zu diesem Zeitpunkt freigeschaltete Meldeportal erfolgen.

 Das Gesundheitsamt habe den gesetzlichen Auftrag, bei Verstößen gegen die Impfpflicht Betretungs- und Tätigkeitsverbote zu erlassen, so das Presseamt. Außerdem könnten Bußgelder verhängt werden. Dabei solle das Gesundheitsamt auch die Funktions- und Handlungsfähigkeit der betroffenen Einrichtung berücksichtigen.

Bei weitergehenden Fragen steht das Team „Impfpflicht“ unter der Mailadresse impfpflicht@staedteregion-aachen.de beziehungsweise telefonisch unter 0241/51985396 für Auskünfte zur Verfügung.

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt in vielen medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, so zum Beispiel in Krankenhäusern und Tageskliniken, den Rettungsdiensten, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Arzt- und Zahnarztpraxen aber auch Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe wie Physio- oder Ergotherapeuten. Die vollständige Liste der betroffenen Einrichtungen findet man unter: https://www.zusammengegencorona.de/impfen/gesundheits-und-pflegeberufe-impfen/einrichtungsbezogene-impfpflicht

(red)