Aachen: Hella Frowein-Hagenah zeigt Werke im Atelierhaus

Aachen: Hella Frowein-Hagenah zeigt Werke im Atelierhaus

Ein Tag, bevor am Wochenende die „Offenen Aachener Kunstateliers“ stattfinden, eröffnet die Künstlerin Hella Frowein-Hagenah am Freitag um 19 Uhr ihre Ausstellung mit dem schlichten Titel „Versuchsaufbau Nr. 2“ im Kunstlabor des Atelierhauses an der Süsterfeldstraße 99. Zur Einführung spricht der Kunsthistoriker Benjamin Dodenhoff.

Frowein-Hagenah zeigt ihre Arbeiten in einem Raum, der kaum 20 Quadratmeter misst. Bewegte Bilder, Fotografie und Malerei thematisieren Wahrnehmungsphänomene. Jedes Werkstück ist in Korrespondenz mit dem Zimmer entstanden. Trotz Platzbeschränkung werden vier Werkgruppen ausgestellt, die jeweils auf eigene Art den Raum einbeziehen.

Korrespondenzen und Beziehungen zwischen Raum und Werk zeigen sich vor allem in Spielarten der Verfremdung sowie in Ambivalenzen wie Licht und Schatten, innen und außen, wirklich und Unwirklich, Vergangenheit und Gegenwart. Verleiten die Werke dazu, die Gedanken streifen zu lassen und den Sinnen zu folgen, stellen konkrete Kuben und Stangen aus Metall wieder den Kontakt zum Raum her.

„Der Raumbezug und das Experiment stehen im Mittelpunkt der Arbeiten im Kunstlabor“, sagt Hella Frowein-Hagenah. „Künstler dürfen hier bis zu sechs Wochen Aktionen aller Art durchführen. Die grundsätzliche Bedingung dabei ist die Reflexion des Raumes in der Kunst.“ Dabei sei spannend, dass es keinen Kurator gebe. Der Künstler dürfe komplett selbst entscheiden und habe die Freiheit zu experimentieren.

Die Ausstellung ist Samstag und Sonntag, jeweils von 11 bis 18 Uhr, sowie dienstags bis freitags, 15 bis 18 Uhr nach Vereinbarung (Telefon 0171/7417592) und an den folgenden Wochenenden (samstags und sonntags) von 12 bis 15 Uhr zu sehen.

(sasc)