Aachen: Helfen statt reden: Martin Emmerich unterstützt vier Organisationen

Aachen: Helfen statt reden: Martin Emmerich unterstützt vier Organisationen

Menschen zu helfen ist nicht nur der Beruf von Martin Emmerich, sondern auch sein Herzensanliegen. Seit vier Jahren veranstaltet der Aachener Zahnarzt im Rahmen der Kurpark Classix ein Charity-Event, um Geld für die zu sammeln, die es im Leben nicht so gut getroffen haben.

„Die Idee dahinter war, mit Freunden, Bekannten und Patienten einen schönen Tag zu verbringen“, erklärt Emmerich. Rund 4500 Euro kamen dabei zusammen. Aufgerundet auf 7500 Euro, unterstützt Emmerich in diesem Jahr drei Projekte, die benachteiligten Kindern helfen.

Der Bunte Kreis, der schwerkranke Kinder und ihre Familien nach langem Krankenhausaufenthalt in der ersten Zeit zu Hause begleitet, das Projekt Feuervogel, das Kinder suchtkranker Eltern unterstützt, und der Verein „Kinder in Not“, ein überregionales Projekt, bei dem kriegsversehrte Kinder in Deutschland behandelt werden.

Emmerich unterstützt den Verein nicht nur mit Spenden, er behandelt auch die Zähne der Kinder, die hier operiert werden, kostenlos. „Das Engagement der Schwestern, Pfleger und Ärzte, die sich ehrenamtlich um diese Kinder kümmern, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen“, so Werner Georgi, Vorstandsvorsitzender des Vereins „Freunde und Förderer des Luisenhospitals“. Auch Petra Rachner von Feuervogel freut sich über die Spende. Der Betrag kommt Aktionen zugute, für die im Regeletat das Geld fehlt — wie Konzertbesuche oder Wanderungen im Nationalpark Eifel.

Der Betrag für den Bunten Kreis fließt in die Arbeit des Vereins, „ein Teil wird auch in das Projekt ,Jetzt komme ICH‘ fließen, das wir für Geschwisterkinder ins Leben gerufen haben, die im Familienalltag mit einem kranken Kind oft in den Schatten geraten“, so Geschäftsführerin Monika Janssen.

Die jüngsten Ereignisse bewegten Emmerich dazu, noch ein weiteres Projekt zu unterstützen und den Spendenbetrag auf insgesamt 10.000 Euro aufzurunden. Weitere 2500 Euro spendet er an die „Ärzte ohne Grenzen“, die Opfer des Taifuns Hayan auf den Philippinen unterstützen.

(kaa)
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