Zwei Kaninchen gerettet: Haus in Vaalserquartier nach Brand unbewohnbar

Zwei Kaninchen gerettet : Haus in Vaalserquartier nach Brand unbewohnbar

Dachstuhlbrand im Vaalserquartier

Große Aufregung am Montagmorgen im Vaalserquartier: An der Alten Vaalser Straße, zwischen Eburonenstraße und Im Mittelfeld, stieg aus einem Doppelhaus eine weithin sichtbare Rauchsäule in den Himmel, aus dem ganzen Umfeld im Westen Aachens gingen Anrufe in der Leitstelle der Feuerwehr ein.

Als die um 9.19 Uhr alarmierte Wehr am Ort des Geschehens eintraf, schlugen meterhoch die Flammen aus einer Gaube im Dachgeschoss der rechten, zweigeschossigen Gebäudehälfte. Angesichts des Vollbrandes wurde Großalarm ausgelöst, insgesamt vier Löschzüge mit 40 Mann Besatzung machten sich an die Bekämpfung der Flammen.

Zunächst wurde überprüft, ob Menschen in Gefahr waren. Die Erkundungen des Suchtrupps ergaben aber, dass die Bewohner nicht zu Hause waren, auch im Nachbarhaus befand sich niemand. Zwei Kaninchen aus dem Brandhaus wurden in Sicherheit gebracht, Nachbarn gaben ihnen vorübergehend Unterschlupf. Zunächst rückte man dem Feuer im Innern des Hauses zu Leibe.

Einsatzleiter Florian Riede: „Als das nicht zielführend war, wurde die Brandbekämpfung von außen über zwei Hubbühnen vorgenommen.“ Die Flammen wurden so nach kurzer Zeit gelöscht, doch da immer noch Rauch aufstieg, wurden Dachziegel entfernt und die Dachhaut an einigen Stellen geöffnet, um Brandnester zu beseitigen. Ein Einsatztrupp nahm noch Nachlöscharbeiten von innen vor. Florian Riede: „Wir müssen prüfen, woher qualmt das noch. Ist vielleicht etwas ins Nachbarhaus durchgebrannt?“ Der 26-Jährige stammt vom Bodensee und ist nicht nur nach dem Schutzpatron der Feuerwehr benannt, sondern hat bei den Aachener Brandbekämpfern auch seinen Traumjob gefunden.

Gegen 11 Uhr konnten die ersten Kräfte wieder abrücken, die Arbeit war weitgehend getan. Da die Wehr mit 15 Fahrzeugen angerückt war, wurde die Alte Vaalser Straße vorübergehend für den Verkehr gesperrt, die Busse der Aseag mussten vorübergehend eine andere Route nehmen. Am Brandhaus entstand hoher Schaden, es ist vorläufig nicht bewohnbar. Zur Ursache konnte der junge Einsatzleiter an Ort und Stelle noch keine genaueren Angaben machen: „Da drinnen ist alles verkohlt. Das lässt sich noch nicht sagen.“