Aachen: Hat das Rotlichtmilieu in der Altstadt noch Platz?

Aachen: Hat das Rotlichtmilieu in der Altstadt noch Platz?

Hat das Rotlichtmilieu in der Altstadt noch Platz? Zu diesem Thema lädt die Fraktion „Die Grünen” am Montag, 28. Juni, um 19.30 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung ins Aachener Rathaus ein.

Bei dem Thema Prostitution denken viele in Aachen gleich an die Antoniusstraße. Dieser Ort mitten im Zentrum von Aachen ist als das Aachener Rotlichtviertel bekannt. Die Straße gerät immer wieder mit Nachrichten über Bandenkriminalität, Zwangsprostitution und Razzien in die Schlagzeilen.

Auf der anderen Seite ist das Viertel rund um den Büchel im Umbruch. Nach dem geplanten Abriss des Parkhauses wird der Bereich eine erhebliche Aufwertung erfahren. Da stellen sich nach Aussage der Initiatoren der Diskussion zahlreiche Fragen: Hat das Rotlichtmilieu dann dort noch Platz? Wie ist die Lage der dort tätigen Prostituierten? Gibt es erhöhte Kriminalität? Wohin soll sich die Antoniusstraße entwickeln? Wie soll die Stadt generell mit dem Thema Prostitution in Aachen umgehen?

Diese und viele weitere Fragen sollen mit Experten und den Aachener Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden: Auf dem Podium sitzen Mechthild Eickel (Verein Madonna e.V. Bochum, Beratung und Hilfe für Prostituierte), Hans-Josef Lemper (Kriminaloberrat) und Gisela Nacken (Planungsdezernentin der Stadt Aachen).