Grundschule Forster Linde wird zum Zirkusschauplatz

Grundschüler präsentieren Ergebnisse der Projektwoche : Vorhang auf und Manege frei für den „Zirkus Forsterlini“

Der Schulhof der katholischen Grundschule Forster Linde hat sich am Wochenende in einen bunten Zirkusplatz verwandelt. Im großen, blauen Zirkuszelt wurden aus Schülern und Schülerinnen Seiltänzer, Akrobaten, lustige Clowns, magische Zauberer und mutige Fakire. Der Zirkus hielt schon zum dritten Mal an der Schule Einzug.

Im Rahmen der Projektwoche wurden schulische Mitarbeiter und Eltern von Zirkuspädagoge Reinhard „Schreiner“ Gildenstern und seinem Zirkusteam zu Artisten ausgebildet. Über die Woche haben die frischgebackenen Zirkuskünstler und Zirkuskünstlerinnen in einzelnen Projektgruppen fleißig trainiert und ihr Programm eingeübt, das sie dann in der Manege des „Zirkus Forsterlini“ präsentierten.

Rektorin und Zirkusdirektorin Elke Generet-Engels eröffnete die Vorstellung. Es folgten 80 Minuten abwechslungsreiches Programm mit Comedy, Magie und wagemutiger Akrobatik. Bunte Tücher flogen durch die Gegend, verschwanden und tauchten wieder auf, auf der Drahtseilanlage wurde der Gleichgewichtssinn der Artisten auf die Probe gestellt, und in einer bezaubernden Schmetterling-Tanzeinlage wirbelten golden-glitzernde Umhänge durch die Manege. Die mutigen Mädchen und Jungen der Fakirschule standen auf einem Brett aus spitzen Nägeln und liefen sogar über echte Glasscherben.

Die Zuschauer bekamen also alles geboten, was man von einer richtigen Zirkusshow erwarten darf. Die letzte Vorstellung an der Grundschule Forster Linde war auch die letzte für den Zirkuschef Rainer Gildenstern. Er beendet seine Tätigkeit als Zirkuspädagoge nach mehr als 30 Jahren.