Aachen: Großes Fest an der Oppenhoffallee mit rund 3000 Besuchern

Aachen: Großes Fest an der Oppenhoffallee mit rund 3000 Besuchern

Bei Live-Musik und lauem Sommerwetter in der Abenddämmerung über den Frankenberger Grüngürtel zu flanieren, Freunde zu treffen, bei einem Glas Wein zu klönen — diese schöne Atmosphäre macht den Charme des Alleenfestes aus, das zum elften Mal an der Oppenhoffallee und der Viktoriaallee stattgefunden hat.

„Hier findet aktive Nachbarschaftspflege statt. Es ist unser Viertelfest, wo neue Kontakte im Viertel geknüpft werden und sich alte Bekannte treffen“, erzählt Ralph Hagensbrog vom Verein Frankenb(u)erger.

Alleenfest Frankenberger Viertel auf der Oppenhoffallee: Mitmachen, gestalten, flanieren und nette Menschen treffen. Das Event bietet etwas für alle Generationen. Foto: Andreas Schmitter

Er und Mitorganisatorin Heike Luckhard schätzen die Zahl der Besucher an besagtem Wochenende auf rund 3000. Seit dem zehnjährigen Bestehen wurde das Fest auf den Samstagabend ausgedehnt. Es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Der Samstag bot mit dem Auftritt vom Schlagsaiten Quantett auf der Alleebühne einen stimmungsvollen musikalischen Einstieg.

Beeindruckend war der große Flohmarkt am Sonntag mit rund 95 Ständen. Hier reichte die Auswahl von Kleidung über Spielzeug bis hin zu ausgefallenen Sammlerstücken. Jung und Alt stöberten nach Herzenslust. Hier findet sich ein Dirndl für die Oktoberfest-Saison, da eine neue Porzellanpuppe für die Sammlung der Großmutter. „Beim traditionellen Allee-Flohmarkt am letzten Sonntag im Mai sind es sogar 150 Stände“, betont Ralph Hagensbrog stolz.

Im Frankenberger Viertel habe sich im letzten Jahrzehnt einiges in Sachen Aufenthaltsqualität sowie kulturellen Veranstaltungen und Treffs für das Miteinander getan.

Entstanden ist die Idee zum großen Fest auf den Grünstreifen der Oppenhoffallee und der Viktoriaallee 2005 im Rahmen der Frankenberger Zukunftswerkstatt in der Arbeitsgruppe „Parken“. „Nachdem das Parken hier abgeschafft wurde, kam der Wunsch nach einem Fest auf den Grünstreifen der Allee auf“, erklärt Heike Luckhard. Am Veranstaltungssonntag flanierten die Besucher entlang der Informationsstände, tauschten sich über die geplante Offenlegung des Beverbaches aus oder strickten bei der „Woolconnection“ mit.

Köstlichen selbst gebackenen Kuchen und sogar einen eigenen Frankenberger Cocktail gab es im Angebot. Aufführungen der Gruppe Capoeira Sao, Musik von „Mat:Bloom“, „Herr Witte“ und der Trommelgruppe Akomamu unterhielten das Publikum vor der Bühne. Und sogar namhafte Künstler wie „Drosche#Zwo“ und der lange Meikel alias Meikel Freyaldenhoven traten allesamt ehrenamtlich auf.

„Sie identifizieren sich mit ihrem Viertel, halten uns größtenteils von Beginn an die Treue“, freut sich Heike Luckhard. Und noch obendrein sorgte ein Alleen-Quiz unter den tausenden Besuchern für Spaß: Wer 18 Fragen rund um das Frankenberger Viertel richtig beantwortete, konnte von den ortsansässigen Geschäftsleuten tolle Preise gewinnen.

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