Brand: Gesamtschüler erhalten noch mehr Durchblick

Brand: Gesamtschüler erhalten noch mehr Durchblick

Während die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Brand noch die Ferien genießen, geht es in den Räumen und Fluren sehr geschäftig zu: Im Rahmen des Schulreparaturprogramms 2016 werden dort seit Beginn der Sommerferien in einzelnen Bereichen der Schule mehre Maßnahmen umgesetzt, die die Schule wieder attraktiver und besser nutzbar machen sollen.

„Ein großer Posten ist sicher die Sanierung der Fenster im Oberstufentrakt“, erläutert Georg Platen, zuständiger Projektleiter beim Gebäudemanagement der Stadt Aachen. Rund 350.000 Euro wird in die energetische Sanierung der Fenster investiert.

„Hier werden die bestehenden Fenster gegen dreifachverglaste aus einer Holz-Aluminium-Kombination ausgetauscht“, so Platen weiter. Auch der Sonnenschutz und Fassadenelemente werden erneuert. Geplant ist, am 26. August mit der Sanierung fertig zu sein. Dies ist der letzte Gebäudeteil, der neue Fenster bekommt.

Ferien reichen nicht ganz

Gleichzeitig wird derzeit auch die zweite Lehrküche saniert. Allerdings reichen die Sommerferien für die gut 170 000 Euro teure Maßnahme, für die — neben dem städtischen Gebäudemanagement — das Architekturbüro „Medefindt, Dollmann und Partner“ verantwortlich ist, nicht ganz aus.

Die komplette Sanierung des Raums, der Abriss einer Wand, der Einbau von neuem Estrich und Bodenbelag, die Installation einer neuen Decke und Beleuchtung sowie der Aufbau neuer Küchenmöbel, wird voraussichtlich noch bis Ende September laufen. „Mit der neuen Lehrküche steht der Schule nun die Möglichkeit offen, im Fach Hauswirtschaft den Anforderungen an modernen und zukunftsgerichteten Unterricht noch besser gerecht zu werden und neue Konzepte zu etablieren“, ist Karl-Josef Mathar, Leiter des städtischen Schulbetriebs, überzeugt.

Neue Steuerung

Der alte Aufzug im Gebäude wird in den Herbstferien ertüchtigt, die Vorplanungen laufen bereits. Er erhält eine neue Steuerung und eine neue Kabine. Mathar erklärt dazu: „Der alte Aufzug ist nun wirklich nicht mehr auf dem neuesten Stand und eine umfangreiche Modernisierung wichtig — auch, um die Barrierefreiheit der Schule, an der seit vielen Jahren in allen Jahrgangsstufen Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf inklusiv beschult werden, im gesamten Schulgebäude weiterhin sicher zu stellen.“ Die Erneuerung des Aufzugs schlägt mit rund 60.000 Euro zu Buche.

Bereits Mitte August soll die vierte Maßnahme fertig gestellt sein: In allen Klassenräumen werden derzeit die Decken und die Beleuchtung ausgetauscht. „Die alten Decken sind langsam in die Jahre gekommen, sie werden nun sukzessive in den nächsten Jahren ausgetauscht um den neuen Anforderungen an Schallschutz und Beleuchtung gerecht zu werden. Die Lampen werden auf zeitgemäße LED-Technik umgerüstet“, erklärt Projektleiterin Melanie Klähn vom Gebäudemanagement. Dafür werden dieses Jahr 50.000 Euro investiert.

(acp)