1. Lokales
  2. Aachen

Bezirksvertretung Brand: Geld für Ausbau der Münsterstraße beschlossen

Bezirksvertretung Brand : Geld für Ausbau der Münsterstraße beschlossen

Die Bezirksvertretung-Brand hat einstimmig beschlossen, die Maßnahme „Ausbau der Münsterstraße“ zügig umsetzen lassen.

Bereits als in Brand der Umbau der Trierer Straße vor mehr als zehn Jahren beendet werden konnte, wurde dem Stadtbezirk auch die anschließende dringend notwendige Erneuerung der Münsterstraße in der Bezirksvertretung versprochen und in den städtischen Haushalt eingestellt.

Ein Straßenabschnitt zwischen Niederforstbach und dem Kreisverkehr an der Wilhelm-Ziemons-Straße konnte zwar seitdem erneuert werden und auch die Fortsetzung von der Unterführung in Richtung Lintert, der Grauenhofer Weg, wurde umgebaut. Aber das 600 Meter lange Herzstück zwischen der Unterführung und dem Vennbahnweg ist nach Ansicht der Bezirksvertretung Brand weiterhin marode und viel zu eng.

Die Verbreiterung der Fahrbahn sei dringend erforderlich, um den häufigen Begegnungsverkehr zwischen großen Bussen, landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Lkw und Pkw  gefahrloser für alle zu realisieren und damit den Stadtbezirk zu entlasten. 2019 habe es plötzlich wieder Hoffnung gegeben, dass die Erneuerungsarbeiten mit einer Verbreiterung der Straße auf 6,50 Meter und zusätzlich ein von der Straße getrennter kombinierter Fuß- und Radweg mit einer Breite von 3,40 Meter ab 2020 endlich ausgebaut würden.

Die Kosten wurden bei der bereits erfolgten Vorplanungen mit 1,25 Millionen veranschlagt und die Arbeiten sollten 2020/2021 beginnen. Nun erlebten die Brander Bezirksvertreter bei der Durchsicht des Haushaltsplanentwurfs 2021 ohne Vorwarnung eine aus ihrer Sicht unliebsame Überraschung, denn die eingeplante Erneuerung wurde von der Verwaltung ohne weitere Erklärung auf 2024 verschoben.

Die Empörung war groß. Ein solches Hin- und Her zulasten der stark befahrenen Straße, die dringend erneuerungsbedürftig ist, könne man den Brander Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr erklären, argumentierte die Bezirksvertreterinnen und -vertreter. Zumal in Niederforstbach aktuell ein großes Wohngebiet, das Tuchmacherviertel, neu entstehe. Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung Brand deshalb, dass die Haushaltsmittel zur Erneuerung der Münsterstraße wieder auf 2021 und 2022 vorzuziehen sind.

(red)