Laurensberg: Ganz Vetschau feiert den Bundesprinzen Dominik Völkel

Laurensberg : Ganz Vetschau feiert den Bundesprinzen Dominik Völkel

Auf ihren Bundesprinzen Dominik Völkel ist die St.-Laurentius-Bogenschützen-Bruderschaft Vetschau von 1885 mächtig stolz. Bei dessen bisher errungenen Erfolgen wäre selbst der Schweizer Volksheld Wilhelm Tell vor Neid erblasst.

Bei der Einführung der Majestät in das Amt des Bundesprinzen des Landesverbandes der Armbrustschützen hatten sich im Pfarrheim von St. Laurentius zahlreiche Gäste eingefunden, darunter Bezirksbürgermeister Alexander Gilson.

Bruderschafts-Präsident René Fiebus brachte mit Lob und Dankesworten seine Freude zum Ausdruck. Heute wolle man keine großen Reden halten, sondern der Majestät die Ehre erweisen und den Glückspilz gebührend feiern. Da wollten die große Schützenfamilie des Landesverbandes der Armbrustschützen und der „Fünfer-Bund“ nicht nachstehen. Schade nur, dass Prinzessin Alina wegen einer Grippe nicht dabei sein konnte.

Ein geborener Schütze

Dominik Völkel, gerade erst 20, ist der „geborene Bogenschütze“. 2012 erst trat er der Bruderschaft bei. Von da an ging für ihn die Post ab. Gleich im ersten Jahr gelang ihm der große Wurf, 2014, 2015 und 2017 gab es weitere Siege beim Prinzentitel. 2014 und 2017 gewann er die Eröffnungsschießen.

Im abgelaufenen Jahr konnte er eine neue hohe Auszeichnung hinzufügen. Völkel nahm unter 17 Prinzen aus dem Landesverband der Armbrustschützen in Herzogenrath-Hofstadt am Wettbewerb um die Würde eines Bundesprinzen teil. Mit dem 33. Schuss hatte der sympathische Jungschütze den Vogel von der Stange geholt. „Ich konnte es erst gar nicht glauben, das war ein tolles Gefühl“, sagte er.

Am 7. August 2017 wurde ihm zudem der Bruderschaftsorden des Vereins an die Brust geheftet. Derzeit steckt er noch in der Ausbildung als Anlagenmechaniker. In Vetschau ist man sicher: Er wird noch manchen Titel erringen. Um den Bundestitel darf er nicht mehr antreten, um die Vetschauer Königswürde erst 2019, erläuterte Fiebus. „Wir hatten 2006 mit Michael Mieckan schon einmal einen Bundesprinzen“, rekapitulierte er — aber das Maß ist offenbar noch längst nicht voll in Vetschau.

Mehr von Aachener Zeitung