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"Fridays for Future"-Demo in Aachen am kommenden Freitag

„Feminismus und Klimakrise“ : „Fridays“-Aktivisten verbinden den Klimaschutz mit Feminismus

Die Themen „Feminismus und Klimakrise“ stehen im Mittelpunkt der nächsten „Fridays-for-Future“-Demo am kommenden Freitag, 6. März, in Aachen. Treffpunkt ist am Elisenbrunnen um 16 Uhr.

„Feminismus und Klimagerechtigkeit sind eng miteinander verbunden, das muss uns bewusst sein. Denn anders wird es wohl nicht möglich sein, den Klimawandel mit seinen Konsequenzen zu besiegen, ohne dass diejenigen, die am wenigsten dafür können, am meisten darunter leiden“, begründet „Fridays-for-Future“-Aktivistin Meike Feldmann die Themensetzung. Ihrer Ansicht nach funktioniert Klimagerechtigkeit nicht ohne Feminismus. Deshalb wolle die Bewegung darauf aufmerksam machen.

Der „Fridays“-Argumentation folgend, würden aufgrund der wegen des Klimawandels gehäuft auftretenden Naturkatastrophen wesentlich mehr Frauen als Männer. Das sei besonders in den ländlichen Regionen des Globalen Südens deutlich geworden: So seien beim Tsunami in Südostasien im Jahr 2004 vier mal so viele Frauen wie Männer gestorben.

Die Gründe hierfür seien vielfältig: So könnten eine Menge Frauen nicht schwimmen, da sie vom Bildungssystem benachteiligt würden und ihnen in ihrer sozialen Rolle als Frau oftmals diese Fähigkeit vorenthalten werde. Dazu seien Frauen meistens für ältere Familienmitglieder und Kinder verantwortlich, was ihre Flucht erschwere.

„Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, unsere nächste Demo diesem Thema zu widmen und hoffen, auf diese Weise einen Teil dazu beizutragen, dem Leiden vieler Frauen im Bezug auf die Klimakrise spezielle Beachtung zu schenken“, sagt Clemens Sebastian Preisler von „Fridays for Future“ Aachen.