Der Mittwoch am Medienzentrum: Fotoshooting und Einblicke in einen anspruchsvollen Sport

Der Mittwoch am Medienzentrum : Fotoshooting und Einblicke in einen anspruchsvollen Sport

Da flippen die Kinder einfach aus, wenn sie den braunen Klepper mit dem knappen T-Shirt sehen. Wo Karli, das Maskottchen des CHIO, auftaucht, ist Frohsinn programmiert. Auch deswegen ist das Pferd auf zwei Beinen gerngesehener Gast am Medienzentrum des Zeitungsverlages.

Karlis Stippvisite nutzte Fotograf Harald Krömer, um die Figur in die für Besucher des Reitturniers aufgestellte Fotobox zu stecken. Auf der Bühne des Medienzentrums berichtete die Nationaltrainerin der deutschen Dressur-Equipe Monica Theodorescu über den Start ihrer Schützlinge in die diesjährigen CHIO-Wettbewerbe. „Wir haben uns gerade erst ein wenig warmgeritten“, antwortete sie locker auf die Nachfrage des Moderatoren-Duos Laura Weinberger und Tom Vogel.

Aachen sei das Highlight im Kalender der Dressur, versicherte Theodorescu ohne Umschweife. Gerade junge Pferde, und da seien 2019 einige am Start, müssten sich an das Ambiente gewöhnen. „Es ist schon ein Unterschied mit so zahlreichem Publikum“, meinte die Equipe-Chefin.

Monica Theodorescu, Nationaltrainerin der Dressur-Equipe, sieht im Aachener Turnier etwas Besonderes. Foto: ZVA/Harald Krömer

Nach dem Besuch von ALRV-Präsident Carl Meulenbergh, der nichts über den Stand einer möglichen Geländeerweiterung des CHIO in Richtung Polizeipräsidium verraten wollte, schaute Dressurreiterin Helen Langehanenberg vorbei, um Einblicke in den Dressursport zu geben. „Mein Ramsey ist 17 und fast schon ein Professor“, scherzte sie über ihr Pferd.

Ihr „Neuer“ aber, mit dem sie in Aachen antritt, ist der große (1,85 Meter Stockmaß) Westfale Vayron. Der Hengst sei eigentlich „sehr schüchtern“, berichtete sie. Dabei war sie gerade direkt aus dem Dressurviereck gekommen, hier hatte sie den CHIO-Auftakt mit der „kleinen Tour“ geritten.

Helen Langehanenberg tritt am Donnerstag mit Vayron im Dressurreiten im Deutsche Bank Stadion an. Foto: Harald Krömer

Da galt ihr volles Lob ihrem Vayron: „Er ist sehr viel sicherer geworden, er vertraut mir.“ Aachen, das sagt auch Langehanenberg, sei eben das „Weltfest des Pferdesports“. Die Sportlerin ist übrigens am heutigen Donnerstag kurz nach zehn Uhr im Deutsche Bank Stadion zu sehen.

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