Aachen: Firmenlauf: Erst die Arbeit, dann das Lauf-Vergnügen

Aachen : Firmenlauf: Erst die Arbeit, dann das Lauf-Vergnügen

Es gibt nicht viele Tage, an denen die regionale Unternehmenslandschaft so heftig in Bewegung ist wie am Donnerstagabend. Und das im sprichwörtlichen Sinn. Der „actimonda BusinessRun Aachen“ ist nicht nur auf dem besten Weg, sich zu einem festen Bestandteil im sportlichen Veranstaltungskalender der Stadt Aachen zu mausern, sondern verzeichnet mittlerweile auch noch so viele Teilnehmer wie sonst kaum ein Laufevent in der Region.

Gemeldet haben in diesem Jahr 250 verschiedene Unternehmen, wobei einige Firmen gleich mehrere Mannschaften ins Rennen schicken. Spitzenreiter ist hier Aldi Eschweiler mit 144 Teilnehmern, gefolgt vom veranstaltenden Unternehmen „actimonda Krankenkasse“ mit 90 Läufern.

„Wir halten das Areal in Aachen für die optisch attraktivste Strecke in Deutschland“, ist Kai Lucius, Geschäftsführer der „BusinessRun Veranstaltungs GmbH“, begeistert. „Wo findet man sonst eine Streckenführung, bei der die Läufer solch tolle Gegebenheiten als Kulisse vorfinden und zum Teil auch durchlaufen?“

Fast 3000 Teilnehmer hatten dann eine Menge Spaß auf ihrem Weg durch die Soers, um den Tivoli herum, vorbei an der Albert-Vahle-Halle, durch das neue Dressurstadion und als Krönung beim Zieleinlauf im Springstadion.

„Der ursprüngliche Gedanke lautet: „Spaß haben, über den Sport die Mitarbeiter im Unternehmen motivieren, gute Stimmung im Arbeitsalltag herstellen und dabei auch noch etwas für die Gesundheit tun“, stellt Lucius die für alle Beteiligten vorteilhaften Faktoren in den Fokus. „Die Stimmung ist bei sämtlichen „BusinessRuns“ entsprechend, und der Erfolg und steigende Teilnehmerzahlen geben uns recht.“ Weitere Veranstaltungsorte der „BusinessRun“-Reihe sind Köln, Freiburg, Essen und Luxemburg.

Die Veranstaltung ist professionell organisiert, das zeigt sich nicht zuletzt beim Startschuss. Der wird nämlich von Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer und Frank Kemperman, Vorstandsvorsitzender des ALRV, in luftiger Höhe ausgeführt. Und auch der karitative Gedanke kommt nicht zu kurz. Von den Startgeldern werden vor dem Start 1500 Euro an den „Bundesverband Herzkranke Kinder e.V.“ überreicht.

Doch auch bei einem vermeintlichen Spaß-Event darf der sportliche Aspekt nicht fehlen. So können sich ambitionierte Läufer als „Sprinter“ anmelden und werden einige Minuten vor dem Feld ins Rennen geschickt. Sieger Mirco Zenzen vom Gerolsteiner-Team „Cool Running“ war in 15:06 Minuten im Springstadion. „Für uns aus der Eifel war die Strecke doch relativ flach, da sind wir andere Bedingungen gewöhnt“, schmunzelt er anschließend. Als beste Dame überquerte Claudia Leschnik in 17:23 Minuten die Ziellinie.

Für diejenigen, die nach der körperlichen Strapaze aber noch nicht ausgelastet waren, standen anschließend das „Running Village“ und das „Stables Inn“ an der Albert-Vahle-Halle zur Party bereit. Getreu dem Motto: „Laufen, Feiern, Tanzen“!

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