Fiktiver Mord im Aachener Hangeweiher

Neuveröffentlichung : Eintauchen in „Aachener Untiefen“

Die Idee zu ihrem neusten Buch kam Ingrid Davis nach einer ihrer morgendlichen Schwimmrunden im letzten Jahr. „Ich bin im Sommer quasi jeden Tag im Hangeweiher“, sagt die Autorin. „Bei einem Freibadbesuch stellte ich mir dann vor, wie es wäre, wenn hier eines Morgens eine Leiche im Wasser schwimmen würde“. Davis schmunzelt – der Grundgedanke für ihr neustes Werk stand damit fest.

„Aachener Untiefen“ ist bereits der vierte Krimi von Ingrid Davis. Er dreht sich wie die Vorgängerbände auch um die schlagfertige Privatermittlerin Britta Sander, die es gemeinsam mit ihrem Partner Eric Lautenschläger an einem heißen Sommertag mit einem Auftrag des Sportamts Aachen zu tun bekommen. Es geht um einen Spanner im Hangeweiher. Die beiden Ermittler machen sich an die Arbeit – doch es dauert nicht lange, bis sie die erste Leiche erwürgt in einer Umkleidekabine finden.
Das 335 Seiten starke Werk hat die gebürtige Aachenerin in gerade einmal vier Monaten verfasst. Bevor sie mit dem Schreiben anfing, informierte Davis zur Sicherheit Torsten Liebl. Der Badleiter des Freibads war von ihrer Idee begeistert und steckt gerade mitten in der Lektüre des Krimis. „Das Tolle ist“, sagt er, „dass ich in den Szenen die entsprechenden Orte immer vor Augen habe“.
Nach Auffassung der Autorin ist Krimi für alle Altersklassen geeignet, ihre alten Bücher seien von 15-Jährigen genauso wie von 90-Jährigen gelesen worden.
Der vierte Teil der Reihe ist kaum erschienen, da steckt Ingrid Davis schon mitten in den Vorbereitungen für ihr fünftes Buch. Es ist bereits zu einem Drittel fertig geschrieben und soll im April 2020 erscheinen. „Eine Idee für Buch sechs habe ich übrigens auch schon“, verrät sie.

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