Aachen: Fetzige Musik und Gratis-Häppchen beim September Special

Aachen : Fetzige Musik und Gratis-Häppchen beim September Special

Wenn alles „normal“ läuft, dann hat Marcel Philipp schon eine vage Vorstellung davon, was der Öcher Himmel am 13. September zu bieten haben könnte: Regen, Regen, Regen. Aber: „Dann wird’s besser!“, versicherte ein sichtlich entspannter Oberbürgermeister am Donnerstag augenzwinkernd mit Blick auf das September Special, das dieses Jahr in die zwölfte Runde geht.

Mit dem viertägigen Großevent will die Stadt vom 13. bis 16. September wieder musikalisch und stimmungsvoll den Sommer ausklingen lassen. Dass bei dem Event traditionell auch der ein oder andere Regenschauer zum Programm gehört, soll dessen Beliebtheit aber keinen Abbruch tun. Dafür wollen die Veranstalter erneut mit einem abwechslungsreichen Kultur- und Unterhaltungsprogramm mit lokalen, nationalen und internationalen Künstlern auf fünf Bühnen im Herzen der Stadt sorgen — unter freiem Himmel und für die Gäste kostenlos.

Die Mischung macht’s: Während die Kölner Band Queerbeat (oben rechts) am Sonntag auf dem Markt den Abschluss des September Specials bilden, sind die Aachener Hey Hey (Mitte) am Samstag auf dem Münsterplatz mit ihrer eigenen Version von gitarrenbasiertem Indie-Pop unterwegs. Viel Power versprechen The Electric Swing Circus am Freitag im Elisengarten (unten rechts). Ruhiger geht es am Donnerstag bei „Aachen — hausgemacht!“ (unten Mitte) mit Häppchen auf dem Markt zu. Foto: imago/Future Image

„Das September Special ist eine tolle Marketingkampagne für Aachen mit einer Strahlkraft bis ins benachbarte Ausland“, betonte Klaas Wolters, Aufsichtsrat des Märkte und Aktionskreises City (MAC), der das Event mit der Stadt veranstaltet; auch die RWTH Aachen ist wieder als Kooperationspartner dabei. Mit einer Mischung aus Soul und Funk über Rock, Pop und Jazz bis hin zu Electro sollen somit nicht nur die Öcher zu den fünf Bühnen — im Elisengarten, auf Münsterplatz, Katschhof und Markt sowie am Templergraben — gelockt werden. „Es ist auch eine schöne Gelegenheit für alle, Gäste nach Aachen einzuladen“, so Wolters, der sich naturgemäß auch einen Impuls für den lokalen Einzelhandel und die Gastronomie erhofft.

Die Mischung macht’s: Während die Kölner Band Queerbeat (oben rechts) am Sonntag auf dem Markt den Abschluss des September Specials bilden, sind die Aachener Hey Hey (Mitte) am Samstag auf dem Münsterplatz mit ihrer eigenen Version von gitarrenbasiertem Indie-Pop unterwegs. Viel Power versprechen The Electric Swing Circus am Freitag im Elisengarten (unten rechts). Ruhiger geht es am Donnerstag bei „Aachen — hausgemacht!“ (unten Mitte) mit Häppchen auf dem Markt zu. Foto: Andreas Steindl

Den Auftakt macht nach der offiziellen Eröffnung am Donnerstag auf der Marktbühne die Show „Aachen — hausgemacht!“. Unter der Moderation von AZ-Redakteur Robert Esser und Stadtsprecher Bernd Büttgens werden nicht nur Aachener Innovationen aus dem Forschungsbereich der Hochschulen präsentiert. Es gibt zudem noch lokale und regionale Kochtipps, spannende Talks, Musik und jede Menge Gratis-Häppchen für das Publikum.

Aachen September Special Samstag im Bild:. Foto: Andreas Steindl

Kooperationspartner die RWTH

Sie freuen sich auf musikalische Sommerabende: das Organisationsteam und die Gruppe der Sponsoren hinter dem September Special 2018. Foto: Harald Krömer

Dass die Angehörigen der RWTH nicht nur forschen und lehren, sondern auch feiern können, bekräftigte RWTH-Sprecher Thorsten Karbach. Deshalb ist die Hochschule zum dritten Mal in Folge als Kooperationspartner dabei. Mit einem überwiegend elektronischen Programm auf der Bühne am Templergraben soll vor allem das jüngere Publikum angesprochen werden. Lars Templin vom Musikbunker, der für die Auswahl der Künstler auf der RWTH-Bühne verantwortlich ist, hat dafür eine Kombination aus Live-Musik und DJ-Sets — unter anderem Miss Melera aus Amsterdam und Solvane & Prismode aus Berlin — in petto. Orientalische wie auch rockige Klänge verspricht Hans Brings, Veranstaltungsleiter der Burg Wilhelmstein, für das musikalische Programm auf dem Markt. Wie gehabt in „Aachener Hand“ ist das Programm auf dem Münsterplatz. Zu sehen sind dort unter anderem die lokalen Bands „Claim 21“ und „Hey Hey“.

Im Elisengarten wird Rick Takvorian, Leiter des Veranstaltungsmanagements im Kulturbetrieb, unter anderem die englische Band The Electric Swing Circus begrüßen.

Eine Neuerung für den Stawag Musik Award verkündete Eva Wußing von der Stawag. Ab sofort können sich Bands aus der Region online bewerben. Bewerbungsschluss ist der 28. Juni. Dann entscheidet ein Online-Voting der Fans (2. bis 12. Juli) welche drei Bands am 16. September beim großen Finale auf der Marktbühne rocken werden. Als krönender Abschluss folgt am Sonntag der Auftritt der Kölner Brassband Querbeat.

Wer es lieber gemütlicher hat, der ist laut MAC-Vorstand Manfred Piana auf dem Katschhof genau richtig: Dort gibt es nicht nur am Samstag und Sonntag ein Kinderprogramm. Auch das beliebte Riesenrad lädt für eine entspannte Runde mit toller Aussicht ein — ob nun mit oder ohne Regen.

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