Aachen: Fachtagung zu Produktionsprozessen: Auf dem Weg zur Industrie 4.0

Aachen: Fachtagung zu Produktionsprozessen: Auf dem Weg zur Industrie 4.0

„Wenn man eine Wurst kauft, wird der Kunde in Zukunft nachvollziehen können, von welcher Rippe des Schweins das Fleisch stammt“: Jan Reschke, Bereichsleiter des Produktionsmanagements am FIR, illustriert die sogenannte „One-Button-Lösung“. Der Endkunde kann den Produktionsprozess jedes Konsumguts bis zum Beginn der Wertschöpfungskette verfolgen — jederzeit in Echtzeit.

Nicht nur das Unternehmen kann den Status quo seines Produkts immer per Knopfdruck abfragen, sondern auch der Endkunde. „Dadurch ergeben sich wahnsinnig spannende Herausforderungen und Chancen“, sagt Reschke — nicht nur in der Lebensmittelindustrie.

Seit Jahren wird dies auf dem Aachener ERP-Tagen thematisiert. „Die Aachener ERP-Tage sind eine traditionelle, überregionale Veranstaltung, in der es um weit mehr als nur IT-Systeme geht. Der vorgelagerte Praxistag sowie die eineinhalbtägige Fachtagung und das Ausstellerforum dienen der Diskussion und Beantwortung wichtiger Fragestellungen sowie der Vorstellung von vorbildlichen Praxisbeispielen“, erläutert der FIR-Experte.

Die 24. Aachener ERP-Tage unter dem Motto „ERP und MES — Intelligente Vernetzung auf dem Weg zu Industrie 4.0“ finden von Dienstag, 20. Juni, bis Donnerstag, 22. Juni 2017, am FIR in Aachen statt. Anmeldungen dazu — von Unternehmen und interessierten Besuchern aus der Wirtschaft — werden ab sofort unter www.erp-tage.de entgegengenommen.

„Immer mehr Unternehmen erkennen, wie bedeutsam diese Steuerungsprozesse sind — von der Lebensmittelindustrie bis zum Automobilzulieferer“, sagt Reschke. „Im Grunde ist das komplette produzierende Gewerbe angesprochen.“ Den Überblick über sämtliche Lösungen zur Optimierung der Produktionsprozesse hat in Deutschland nach eigenen Angaben nur das FIR. „Dieses Wissen haben wir über viele Jahre gesammelt, und es wird ständig aktualisiert — auf dieses Alleinstellungsmerkmal dürfen wir zu Recht stolz sein“, betont FIR-Geschäftsführer Professor Volker Stich.