Aachen: Facebook und Internet: Machen Medien krank?

Aachen: Facebook und Internet: Machen Medien krank?

Facebook, Killerspiele, Internetsucht — wie viel Medien sind gesund? Dieser Frage geht eine Veranstaltung des Praxisnetzwerks für Kinder- und Jugendmedizin in der Städteregion Aachen nach.

Am Mittwoch, 6. November, gibt es im Forum M der Mayerschen Buchhandlung, Buchkremerstraße 1, einen Vortrag von Thomas Feibel zur „Medienkompetenz und Mediengesundheit“ (19 Uhr, Eintritt frei).

Feibel leitet das Büro für Kindermedien in Berlin und gilt als absoluter Experte in Sachen Kinder und Computer. Was Kinder und Jugendliche heute mit einer Vielzahl von Medien anstellen, sei „wirklich beeindruckend“, so die Initiatoren der Veranstaltung. Es werde gesimst, geklickt, gefilmt, gepostet, geteilt und getwittert.

Mit der gleichen Energie werde in den Welten der Neuen Medien aber auch gelockt, geschimpft, gelogen, gelästert, gequält, genötigt und gemobbt. Kinder kämen kämen häufig nicht mehr zur Ruhe und würden mit Handy und Internet den ganzen tag auf Empfang bleiben. „Sie verbringen definitiv zu viel Zeit mit Computerspielen, zum Teil voller Gewalt, oder sie verlieren sich in Facebook.“

Thomas Feibel werde erklären, was man als Erwachsener tun könne und warum Erziehung auch bei Neuen Medien nicht verzichtbar sei.

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