Veranstaltungsreihe „DomGedanken“: Europa kann neu gedacht werden

Veranstaltungsreihe „DomGedanken“ : Europa kann neu gedacht werden

Prof. Dr. Aleida Assmann eröffnet am Montag, 30. September, um 19 Uhr, die neue Veranstaltungsreihe „DomGedanken“. Im Aachener Dom hält sie einen Vortrag zum Thema „Mein Traum von Europa“.

Aleida Assmann ist eine deutsche Anglistin, Ägyptologin und Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Seit den 1990er Jahren ist ihr Forschungsschwerpunkt die Kulturanthropologie, vor allem mit den Themen kulturelles Gedächtnis, Erinnerung und Vergessen. 2012 veröffentlichte sie das Buch „Auf dem Weg zu einer europäischen Erinnerungskultur“, in dem sie der Frage nachgeht, was Europa im lnnersten zusammenhält. Im Jahr 2018 erhielt Aleida Assmann mit ihrem Mann Jan Assmann den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Der Eintritt zum Vortrag von Aleida Assmann kostet fünf Euro. Tickets sind erhältlich in der Dom­information, Johannes-Paul-II.-Straße. Die Dominformation ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Die neue Vortragsreihe „DomGedanken“ beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage, wie Europa neu gedacht und gelebt werden kann, um den Zusammenhalt in der Europäischen Union wieder zu stärken. Europa hadert mit sich. Über die Attraktivität der Europäischen Union wird weniger gesprochen als über Krisen. Finanzkrise, Brexit, Flüchtlingskrise prägen die Debatten. Nationalistische Parolen führen zu politischer Verunsicherung und neuen politischen Parteien. Deren Ziel ist einzig eine ausgeprägte Europa­skepsis. Zeiten der Krise sind auch Zeiten neuer Chancen. Dazu bedarf es der Dialoge über Werte und Haltungen, die Zusammenhalt stiften.

Gemeinschaftsveranstaltung

Veranstaltet werden die „DomGedanken“ von der Europäischen Stiftung Aachener Dom gemeinsam mit dem Aachener Domkapitel.Informationen zu den weiteren Vorträgen dieser neuen Reihe sind zu finden auf der Homepage der Euröpäischen Stiftung Aachener Dom unter der Adresse www.stiftung-aachenerdom.de.

(red)
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