Aachen: Euregio Bauwelt informiert über die neuesten Bau- und Wohntrends

Aachen: Euregio Bauwelt informiert über die neuesten Bau- und Wohntrends

„Nach diesem Wochenende werde ich erstmal eine Woche lang schlafen.“ Dieser Satz stammt nicht von einem wahlkampfgeschundenen Politiker, sondern von Jörg Hillemacher, dem Projektleiter der „Euregio Messen GmbH“. Er hatte — genau wie Merkel und Co. — in den letzten Wochen Einiges zu tun, um sich auf dieses Wochenende vorzubereiten: die „Euregio Bauwelt“ hat gestern angefangen.

In der Zeltlandschaft, die sich auf dem 8000 Quadratmeter großen Bendplatz erstreckt, bündelt sich das Know-How vieler Unternehmer aus der Region in sieben Bereichen. Im Bereich „Bauen“ finden sich alle Experten des Hausbaus wie Architekten, Heizungs- und Küchenbauer wieder.

Das Zelt „Wohnen“ beherbergt die neuesten Trends in Sachen Fußböden, Fliesen und Wandfarben. Wer buchstäblich einen Tapetenwechsel benötigt, ist im Bereich „Renovieren“ genau richtig. Die günstigsten und energiesparendsten Techniken der Wärmedämmung präsentieren die Aussteller im Zelt „Sanieren“.

Was täglich in Zeitungen und Fernsehen zu finden ist, darf auch in der „Euregio Bauwelt“ nicht fehlen: Das Zelt für „Erneuerbare Energien“ bietet Zukunftsperspektiven für Verbraucher und im „Garten“-Zelt können sich die Besucher über die neuesten Trends, die sich außerhalb der eigenen vier Wände abspielen, informieren. Alternativen im Möbelbereich und einen Platz für alle Einrichtungsfreunde der „Euregio Bauwelt“ bietet der Bereich „Einrichten“.

Zwischen diesen Zelten tingeln nicht nur die erwarteten 8000 Besucher hin und her — auch Hillemacher wird die ein oder andere Runde auf dem Bendplatz drehen, um die letzten Abläufe, wie das Programm auf der Vortragsbühne, zu regeln.

Sonntagabend um 18 Uhr, wenn der letzte Schaulustige das Gelände der „Euregio Bauwelt“ verlassen hat und die ersten Ergebnisse der Bundestagswahl feststehen, geht der Stress für den Projektleiter noch einmal von vorne los — die Zeltstadt muss abgebaut werden. Erst dann kann Jörg Hillemacher in die eigenen vier Wände zurückkehren und endlich schlafen.

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