Aachen: Etliche neue Lokale öffnen in der Stadt

Aachen: Etliche neue Lokale öffnen in der Stadt

Kuchen, Kaviar, Kokos-Curry, kanadische Kartoffeln und Köfte — geschmacklich servieren die gastronomischen Neueröffnungen in Aachen so ziemlich alle Varianten der Welt.

Opulent ornamentiert lädt das „Café Colette“ neuerdings an der Großkölnstraße 4 in Marktnähe zu Quiche, Kuchen, Kaffee und mehr ein. Liebevoll eingerichtet, reich geschmückt und mit handgemachten Backwaren will das Colette-Team — zuvor in der Pontstraße in engem Raum beheimatet — in dem zweigeschossigen neuen Lokal punkten.

Mehrere Geschosse und viel Geduld sind seit einigen Tagen nach großem Innenumbau im Glaskubus am Holzgraben gefragt. Dort hat das „Frittenwerk“ nach Köln und Düsseldorf seine dritte Filiale in der Kaiserstadt eröffnet. Schlange stehen die Kunden für kanadische Pommes und Poutines — was aus dem Französischen kommt und so viel wie „Sauerei“ heißt.

Geschäftsführer Mateo Skendo schwärmt von „aufregenden Soßen und Toppings“ für die Kartoffelspeise, die hier weit mehr als Mayo oder Ketchup abkriegt. Im Angebot ist natürlich auch der kanadische Klassiker: dicke Fritten mit Bratensauce und Cheese Curds (spezieller Käse).

„Bei der Suche nach einem geeigneten Objekt haben wir uns sofort in den Glaskubus verliebt — schon von außen ist er sowohl eindrucks- als auch stilvoll“, sagt der Geschäftsführer. 20 neue Arbeitsplätze sind hier laut Skendo entstanden, nachdem im Kubus ein Café und ein Telefonladen dicht gemacht hatten.

Seit Jahren geschlossen ist das „Georgos“ an der Ecke Lochnerstraße/Mauerstraße. Dort hatte der frühere Wirt Vural Gürsoylu mehr als 30 Jahre lang feinste türkische Gerichte geboten. Mit seinem Tod ging dort eine Ära zu Ende. Ein neues Kapitel will nun schon ab dem kommenden Wochenende Suzan Melissa Erisit in dem traditionsreichen Lokal aufschlagen — natürlich weiterhin in türkischer Küchentradition. In diesen Tagen soll die Renovierung abgeschlossen werden. Die Weihnachtsdekoration steht schon bereit. Am Freitagabend steht die Neueröffnung an.

Eine Woche später steht die Eröffnungsparty im „Royal B“ auf der Tagesordnung an der Karmeliterstraße 4. Das Restaurant mit großer ovaler Glasfront hat Betreiber Amir Eghbal beim Umbau veredelt. Burger in speziellem Brot, aber auch Steaks, Hummer und persischer Kaviar stehen auf der Speisekarte. „An den Wochenenden planen wir DJ-Auftritte und Livemusik“, erklärt der Gastronom. Im Frühsommer soll auch die Terrasse Richtung Straße wieder möbliert werden.

Asien statt Griechenland

Einige Arbeit liegt indes noch vor den Bauarbeitern im ehemaligen Steakhaus am Seilgraben 39. Dort hatte vorübergehend das griechische Restaurant „Dafne“ Kundschaft bewirtet — bevor der Wirt inklusive Küchenausstattung die Flucht ergriffen hatte.

Jetzt wird wieder umgebaut. „Yi“ soll das neue Restaurant mit chinesischer und thailändischer Küche heißen. Die Räume werden nun von der mediterranen Atmosphäre befreit und in asiatische Gastlichkeit umgestaltet — allerdings mit enormem Aufwand. Ende Januar, spätestens Anfang Februar soll im kommenden Jahr Wiedereröffnung gefeiert werden — mit Kokos-Curry statt Keftedes.

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