Aachen: Eintrittskarten, die Geschichten erzählen

Aachen: Eintrittskarten, die Geschichten erzählen

So eine Eintrittskarte kann ganze Geschichten erzählen. Von großen Fußballschlachten, von Öcher Dauerregen, von Toren und Grätschen.

Und so ein Bild vom Uefa-Pokal-Sieger zählt nicht nur Cristian Fiel mehr als tausend Worte. „Wenn ich das sehe, bekomme ich immer noch Gänsehaut”, sagt der Alemannia-Kapitän. Und welchem Fan geht es anders?

Die Alemannia hat ihre Geschichte in Glas gepackt. Jedenfalls in ein paar Vitrinen und Bilderrahmen. Die ergeben in einem Eckchen des Fanshops im Tivoli die Alemannia-Fansammlung „Aue Pröll im Neuen Tivoli”, die am Donnerstag offiziell eröffnet wurde. Es ist kein Museum, gewiss nicht. Eher ein Museumchen oder eben eine Museumsecke, wie Geschäftsführer Frithjof Kraemer es ausdrückt. Aber gemeinsam mit der neuen aufgemalten Europakarte im Treppenhaus und den Plakaten und Postkarten im Foyer füllt dieses Museumeckchen die Vereinsgeschichte mit Leben. „Wir sind unheimlich stolz. Als wir den alten Tivoli verließen, sagten viele, wir würden ein Stück Tradition verlieren. Hier können wir es erhalten”, sagt Kraemer zufrieden.

Im Fanshop sind es vielleicht 25 Quadratmeter, die fortan für die Vereinsgeschichte reserviert sind. Es ist eine kleine Lösung, keine große wie in Frankfurt, Bremen oder Dortmund. In Dortmund etwa ist das Museum 900 Quadratmeter groß. „Für ein Museum haben wir einfach noch nicht genügend Pokale gewonnen”, erklärt Kraemer dazu.

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