Laurensberg: Ein wahrer Schießmarathon in Laurensberg

Laurensberg: Ein wahrer Schießmarathon in Laurensberg

Einen wahren Schießmarathon hatten sich die über 400 Jahre alten St.-Laurentius-Schützen an den beiden Festtagen auferlegt. Am Schießstand ging es Schlag auf Schlag: Karnevalisten, Vereinsteams, „Floriansjünger“ traten an, und natürlich die Aspiranten der Bruderschaft, die eifrig Jagd auf die begehrten Titel machten.

Höhepunkt war sicherlich am Sonntag der Königs- und Ehrenkönigsvogelschuss.

Hier wurde der amtierende König Nikolas Rosenstock auch die neue Majestät. Mit dem 151. Schuss sicherte er sich den begehrten Titel. „Er nimmt im kommenden Jahr den Kaiser ins Visier“, freute sich Dirk Radermacher, schließlich habe sein Vater Manfred Rosenstock das schon geschafft.

Hans-Jürgen Tögler Ehrenkönig

Ehrenkönig wurde Hans-Jürgen Tögler, er holte mit dem 137. Schuss den Holzvogel von der Stange. Freude herrschte dann bei der Proklamation am Abend, wo es für die neuen Majestäten von Brudermeister Manfred Rosenstock reichlich Lob und nette Worte gab.

Schriftführer Dirk Radermacher musste an den Festtagen eine umfangreiche Buchführung an den Tag legen. Das Wanderpokalschießen der befreundeten Karnevalsvereine (KK Oecher Storm, KG Koe Jonge Richterich, KG Horbacher Freunde) entschied Manne Schopp vom Oecher Sturm mit dem 119. Schuss für sich.

Ralf Ehlers (St. Hubertus Orsbach) gewann den Pokal der befreundeten Bruderschaften, hier brachte der 169. Schuss den Erfolg. Mit der gleichen Schusszahl siegte Christian Dickmeis beim Schießen der Laurensberger Vereine und Vereinigungen. Beim Vogelschuss der Freiwilligen Feuerwehr, Löschzug Laurensberg, landete Thomas Vonderstein mit dem 173. Schuss ganz vorne.

Spannung dann beim Schießen um den Schülerprinzen. Am Ende strahlte Papa Radermacher, konnte doch Sohn Fabian den Vorjahrestitel verteidigen und abermals die Prinzenwürde erringen. Walter Bock setzte sich beim Schießen um den Pokal der ehemaligen Schützenkönige mit dem 224. Schuss durch.

Nur das Wetter spielte nicht mit

Beim Festzug am Sonntag spielte das Wetter nicht mehr ganz so mit. Im Regen kam die Bruderschaft schließlich auf der Schützenwiese an. Fünf befreundete Schützenbruderschaften hielten eisern bis zum Ende durch, musikalisch von „Bubi’s Show-Band“ aus Mönchengladbach begleitet.

„Es ist natürlich schade, denn bei diesem Wetter bleiben auch die Besucher weg“, bedauerte Dirk Radermacher zum Abschluss. Kaiserwetter wäre dem Wettbewerb angesichts der schönen Erfolge sicher zu wünschen gewesen.