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Theater K auf Tour: Ein Wahnsinniger im Atelier und eine Hommage an Max Beckmann

Theater K auf Tour : Ein Wahnsinniger im Atelier und eine Hommage an Max Beckmann

Mit Nikolai Gogols „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“ und einer Hommage an Max Beckmann ist das Theater K im November an zwei Spielorten zu Gast.

Das Theater K ist wieder unterwegs: Gleich zwei aktuelle Produktionen präsentiert die Aachener Truppe in Kürze im Atelier Pasch beziehungsweise im Suermondt-Ludwig-Museum.

Mit Nikolai Gogols „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“ spielt das Theater K im November im Atelier Pasch im Alten Tuchwerk, Strüverweg 116. Erzählt wird die Geschichte des kleinen Beamten Poprischtschin. Hoffnungslos verliebt in die Tochter seines Vorgesetzten, flieht er in eine teuflische Scheinwelt aus Verschwörungstheorien, Hirngespinsten und Größenwahn.

In der Inszenierung verwebt sich das Schauspiel um die bizarren Kopfgeburten Poprischtschins mit musikalischen Improvisationen der Sängerin Ulla Marks und Kompositionen des Gitarristen Sasan Azodi zu einem labyrinthischen Klang- und Wortteppich. Es spielen Jochen Deuticke und Annette Schmidt. Aufführungen gibt es am Samstag, 5. November, 20 Uhr sowie jeweils sonntags am 6. November, 13. November und 27. November, 18 Uhr. Tickets gibt es für 18, ermäßigt 13 Euro unter www.theaterk.com, theater-k@arcord.de oder unter Telefon 151155.

Anlässlich der Ausstellung „Loge im Weltthater“ mit Werken von Max Beckmann, die am 23. Oktober eröffnet werden soll, gastiert das Ensemble kurz darauf unter dem vielsagenden Titel „Tingeltangel“ im Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstraße 18. Schwere Jungs und leichte Mädchen, Sinnsuchende, Melancholikerinnen, Akrobaten und Agitatoren aller Couleur geben sich dort ein Stelldichein. In einer Revue aus Liedern und Texten von Zeitgenossen Beckmanns folgt das Theater K dem Künstler durch Kiezkneipen und Kaschemmen. Am Flügel begleitet von Thomas Berndt spielen Simone Schmitt, Falk Philippe Pognan, Annette Schmidt und Jochen Deuticke.

Premiere ist am Freitag, 18. November, 19.30 Uhr, weitere Aufführungen gibt es am Samstag, 19. November, 17.30 Uhr, und am Freitag, 25. November, 19.30 Uhr. Mit den Eintrittskarten ist zudem ein Besuch der Ausstellung möglich. Tickets gibt es für 20, ermäßigt 15 Euro unter den oben genannten Adressen.

(red)