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Ein subjektiver Rückblick aufs Jahr 2018 in Aachen

Unsere Themen des Jahres 2018 : Ein demokratisches Desaster

Die Lokalredaktion der Aachener Zeitung blickt auf das Jahr 2018 zurück und hat ganz subjektiv ihre schönsten, wichtigsten oder bemerkenswertesten Momente und Entwicklungen aufgeschrieben. Hier: die Städteregionsratswahl.

Es war das herausragende politische Ereignis des Jahres 2018 in Aachen: die Städteregionsratswahl! Und an dieser Tatsache kann man ablesen, wie ereignisarm dieses Jahr gewesen sein muss. Mit Verve  und politischem Überzeugungswillen haben sich die Kandidaten in ein Rennen geworfen, das rund um Dom und Rathaus weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.

Diese Städteregion hat es in Aachen einfach schwer. Schwerer zumindest als in den Nachbarkommunen. Angesichts dieser Tatsache sind die gut 35,5 Prozent Wahlbeteiligung schon phänomenal. Einfach mal ins Blaue hinein ein Kreuz bei wahlweise Schwarz oder Rot zu machen, ist schon mutig. Und wenn dann zur Stichwahl zwei Wochen später auch noch gut 27 Prozent wählen, dann müsste man eigentlich zufrieden sein. Müsste, denn natürlich ist das eher ein demokratisches Desaster.

Zur Stichwahl zwischen Daniela Jansen und Tim Grüttemeier gingen in Aachen noch gut 27 Prozent der Wahlberechtigten wählen. Foto: ZVA/Michael Jaspers

Wir werden sehen, ob es diese Städteregion in den kommenden Jahren leichter haben wird. Und ob sie tatsächlich einmal richtig messbare positive Ergebnisse für die Bürger bringt. Bisher ist das nämlich eher mau.

Die anderen Themen des Jahres 2018: