„Widerstand“ in der Mies-van-der-Rohe-Schule: Ein Stück mit Gleichnissen über Recht und Courage

„Widerstand“ in der Mies-van-der-Rohe-Schule : Ein Stück mit Gleichnissen über Recht und Courage

„Widerstand“ – der Begriff macht zurzeit nicht nur bei den Freitagsdemonstrationen von Schülern die Runde. Die Mitglieder des „rohestheater“ der Mies-van-der-Rohe-Schule haben ihn zum Titel ihrer neuen Eigenproduktion erkoren.

Sie feiert am Freitag, 5. April, in der Einrichtung an der Neuköllner Straße Premiere.

Ein brandaktuelles Thema

Brandaktuell sei das Thema in Zeiten, in denen zum Beispiel Lernende von gewissen Parteien aufgerufen wurden, ihre Lehrer wegen mutmaßlicher politischer Einflussnahme öffentlich an den Pranger zu stellen, meint Eckhard Debour. Der Pädagoge leitet das erfolgreiche Theaterensemble, das in der Vergangenheit mit zahlreichen spektakulären Inszenierungen auf sich aufmerksam gemacht hat, seit vielen Jahren.

Diesmal hat die Truppe sich vor allem mit neutestamentarischen Gleichnissen auseinandergesetzt – allegorischen Geschichten vielfach, mit denen Jesus Christus seinen Jüngern und Anhängern die Auseinandersetzung mit Autoritäten, dem Drang nach Freiheit und Gerechtigkeit nahebringt.

So ergab sich ein Konzept, das unterschiedliche (und nicht nur biblische) Ereignisse und Textsorten unter dem Aspekt des Widerstands zusammenfasst. Vor allem mit tänzerischen Mitteln sowie Videoeinspielungen wird das Thema dabei in den Blick gerückt.

Die Premiere ist ausverkauft

Die Premiere von „Widerstand“ steigt am Freitag, 5. April, in der Mies-van-der-Rohe-Schule, Neuköllner Straße 15. Die Vorstellung ist, ebenso wie die Aufführung am 10. April, bereits ausverkauft. Weitere Termine sind am 6. und 10. April sowie am 2., 18., 24., 25. Mai, ferner am 14. und 15. Juni, jeweils um 20 Uhr. Am Sonntag, 19. Mai, beginnt die Vorstellung bereits um 18 Uhr. Tickets für neun Euro, ermäßigt fünf Euro und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rohestheater.de.

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