Aachen: Ein Programm für alle Altersgruppen auf der Burg Frankenberg

Aachen : Ein Programm für alle Altersgruppen auf der Burg Frankenberg

Konzerte, Puppentheater für Kinder, Vorträge und eine Kunstausstellung. Für sein Programm für das zweite Halbjahr 2018 hat das Team Kunst und Kultur auf der Burg Frankenberg einen bunten Strauß an Veranstaltungen zusammengebunden. Wir möchten für die Menschen im Viertel und darüber hinaus ein Zentrum für Begegnung und Kultur sein“, unterstreicht Franz-Peter Beckers.

Dafür habe man sich mit diesem Programm noch etwas breiter aufgestellt. Von Blues über Jazz bis Klassik reicht die Bandbreite an Musikkonzerten im kommenden halben Jahr. Und mit Blues geht das Halbjahresprogramm los: „Echoes of Nawlins“ gastieren am 31. August auf der Burg. Im Gepäck haben sie New-Orleans-Musik von heute. (Einlass 19.30 Uhr, Vorverkauf zehn Euro, Abendkasse 15 bis 13 Euro).

Am 2. September gibt es erdigen Blues mit der „Black Bourbon Blues Band“ in einem Matinéekonzert (Einlass 11.30 Uhr, Vorverkauf zehn Euro, Tageskasse 15 bis 13 Euro).

Sehr gut angenommen werde auch das Kindertheater auf der Burg. So ist das Theater „Rosenfisch“ gleich an zwei Sonntagnachmittagen mit jeweils zwei Vorstellungen im Programm: Am 16. September kommen „Herr Minkepatt und seine Freunde“ zu Besuch auf die Burg Einlass: 14.30 und 16 Uhr), (Vorverkauf sechs Euro, Tageskasse acht Euro).

Am 25. November stimmt das Stück „Tomte Tummetott“ auf den Winter ein. In diesem Jahr beteiligt sich die Burg Frankenberg auch wieder aktiv an der Aachener Kunstroute. Vom 29. Bis zum 30. September sind jeweils von 11 bis 18 Uhr Werke der Aachener Künstlerin Anna-Maria Bartsch zu sehen.

Eine Premiere feiert das Improfestival am 6. Und 7. Oktober. Zum ersten Mal findet es dann auf der Burg Frankenberg statt. Die Ensembles „Fliegender Wechsel“ und Salto Impronale“ unterhalten unter anderem mit einem Impro-Bingo und einem Impro-Krimi. Für die kleinen Zuschauer gibt es ein eigenes Programm.

In der Reihe „Aktuell auf der Burg“ erinnern die Veranstalter an den 80. Jahrestags der Reichspogromnacht. Die Vorträge gehen auf Spurensuche nach dem jüdischen Leben im Frankenberger Viertel. „An die 100 Familien lebten hier im Viertel, darunter auch einige Tuchmacherfamilien“, erzählt Dietrich Brandt. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten waren diese Familien gezwungen, ihre Existenz aufzugeben. Der Vortrag am 18. Oktober findet in Kooperation mit dem Gedenkbuchprojekt, Dem Aachener Tuchwerk und dem Rimbaud-Verlag statt.

Am 23. Oktober geht der Psychologe Thomas Auchter der Frage nach, warum Menschen das ihnen Fremde ablehnen. Der letzte Vortrag der Reihe, am 28. November, begibt sich in Kooperation mit Wege gegen das Vergessen und der VHS Aachen auf „Spuren der Nazizeit durch Aachen“. Am 2. Dezember darf gelacht werden: Dieter Kasparis Blues-Bajasch gestalten eine Hanns-Muff-Gedächtnisveranstaltung (Einlass 15.30 Uhr, Vorverkauf zehn, Tageskasse 15 bis zwölf Euro).

Abschluss und Highlight des Programms ist am 7. Dezember das Adventssingen unterm Sternenhimmel. Frankenberger musizieren ab 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr) mit dem Chor der FH Aachen (Eintritt frei).

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